Nachdem Google auf Blogger.com und Blogspot.com mittlerweile auch Hardcore-Pornoseiten erlaubt (mit lediglich einer typisch amerikanischen Vorschaltseite, auf der man bestätigen muss, ob man trotz Erwachseneninhalte die Seite besuchen will), wächst der Kommentarspam dieser beiden Bloghosting-Services ins unermessliche. Weil ich aber keine Lust habe, permanent die Kommentare auf Porn-Inhalte zu prüfen, wandern beide Services bei mir jetzt in den Spamblockfilter.
Wer also bei einem dieser beiden Systeme ein Blog betreibt und beim Kommentieren hier im Blog die Adresse eines Blogger/Blogspot-Blogs angibt, erscheint leider nicht mehr in den Kommentaren und wird automatisch gelöscht.
Was Google sich dabei gedacht hat weiß ich nicht. Für mich ist es einfach nur nervig und nach alleine 75 Spam-Kommentaren von diesen Services in der letzten Nacht habe ich jetzt einfach die Nase voll und sperre sie aus.
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Eigentor von Google: Blogger und Blogspot auf Dauerblock
Mittwoch, 2. November 2011
Tschüss Google Plus, es hätte schön werden können
Wie ich eben auf meinem GooglePlus-Account schon ankündigte, werde ich meine Aktivitäten dort bis auf weiteres einstellen.
Der Hauptgrund dafür ist in erster Linie, dass Google sich mit Google+ immer mehr in Richtung geschlossenes Biotop, ähnlich Facebook entwickelt und Facebook habe ich unter anderem deshalb auch wie die Pest gemieden.
Mit der Umstellung des Google Readers hat Google jetzt einen weiteren Schritt in diese Richtung unternommen.
Der Reader bot eine Funktion, die sich „Empfehlen“ nannte. Mit dieser Funktion konnte ich interessante Fundstücke aus dem Netz in mein Google-Profil einbinden und sie gleichzeitig per Widget auch über mein Blog mit anderen teilen. Diese Funktion wurde jetzt gestrichen.
Stattdessen wurde das +1 in den Reader aufgenommen und auf der Profilseite werden jetzt die bewerteten Beiträge statt der empfohlenen Feedartikel dargestellt.
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Der Hauptgrund dafür ist in erster Linie, dass Google sich mit Google+ immer mehr in Richtung geschlossenes Biotop, ähnlich Facebook entwickelt und Facebook habe ich unter anderem deshalb auch wie die Pest gemieden.
Mit der Umstellung des Google Readers hat Google jetzt einen weiteren Schritt in diese Richtung unternommen.
Der Reader bot eine Funktion, die sich „Empfehlen“ nannte. Mit dieser Funktion konnte ich interessante Fundstücke aus dem Netz in mein Google-Profil einbinden und sie gleichzeitig per Widget auch über mein Blog mit anderen teilen. Diese Funktion wurde jetzt gestrichen.
Stattdessen wurde das +1 in den Reader aufgenommen und auf der Profilseite werden jetzt die bewerteten Beiträge statt der empfohlenen Feedartikel dargestellt.
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Sonntag, 15. August 2010
Google Street View - der Aufreger, der es nicht wert ist
Seit Google bekanntgegeben hat, dass sie mit ihrem Street View starten wollen, reißen die Diskussionen darum nicht ab. Für die einen ist es ein Verstoß gegen Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, die anderen sehen es nicht ganz so eng - es geht schließlich nur um Gebäude. Die Polizei, in all ihrer unwissenden Naivität, spekuliert sogar, dass Kriminelle es dann einfacher hätten, Wohnungen auszuspähen.
Ursache der größten Ängste ist eine Schwemme von Fehlinformationen, die von den Medien zum Teil noch befeuert werden. Na ja, "von den Medien" ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. In erster Linie geht es um die laut schreienden, viel rote Tinte benutzenden Boulevardklitschen, wie beispielsweise BILD, tz oder Express.
Auf die Spitze treibt die BILD jetzt die Meinungsmache, indem sie wahllos Leute nach ihrer Meinung über Street View befragt, die ganz offensichtlich keine Ahnung haben, was das überhaupt ist. BILD geht sogar noch weiter und veröffentlicht die Statements OHNE darüber aufzuklären, wie es sich mit Street View wirklich verhält. Und damit schüren sie wieder die völlig überzogene Angst vor Googles neuester Mapping-Aktion.
Aber dazu mehr im BILDblog und bei Medienrauschen.
Was ist denn jetzt bei Street View so gefährlich? Werden tatsächlich Grundstücke und Wohnungen überwacht, wie es so viele unwissende Yellow-Press-Opfer glauben?
Nein, das ist natürlich absoluter Blödsinn. Google hat nicht in jeder Straße fest und dauerhaft Kameras installiert (das wäre tatsächlich ein Verstoß gegen geltende Gesetze), sondern hat seine Kamerawagen durch die Städte geschickt, die Straßenzüge aufgenommen haben. Diese Aufnahmen werden nachträglich noch entschärft, so dass weder Gesichter, noch Kfz-Kennzeichen zu identifizieren sind.
Es ist also absoluter Mumpitz, wenn jemand befürchtet, jetzt beim Nachtsonnen beobachtet zu werden oder befürchtet, seine Kinder würden beim Spielen über Street View überwacht. Warum sich übrigens ausgerechnet Deutschlands A- und B-Prominenz dafür hergibt, in einer Zeitung als völlige Idioten dazustehen, werde ich wahrscheinlich genauso wenig verstehen, wie die Aufregung um Street View selbst. Schließlich kann man über das Satellitenbild in Google Maps sämtliche Häuser schon seit Jahren von oben sehen.
Oh verdammt, hoffentlich liest BILD das jetzt nicht...
Ursache der größten Ängste ist eine Schwemme von Fehlinformationen, die von den Medien zum Teil noch befeuert werden. Na ja, "von den Medien" ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. In erster Linie geht es um die laut schreienden, viel rote Tinte benutzenden Boulevardklitschen, wie beispielsweise BILD, tz oder Express.
Auf die Spitze treibt die BILD jetzt die Meinungsmache, indem sie wahllos Leute nach ihrer Meinung über Street View befragt, die ganz offensichtlich keine Ahnung haben, was das überhaupt ist. BILD geht sogar noch weiter und veröffentlicht die Statements OHNE darüber aufzuklären, wie es sich mit Street View wirklich verhält. Und damit schüren sie wieder die völlig überzogene Angst vor Googles neuester Mapping-Aktion.
Aber dazu mehr im BILDblog und bei Medienrauschen.
Was ist denn jetzt bei Street View so gefährlich? Werden tatsächlich Grundstücke und Wohnungen überwacht, wie es so viele unwissende Yellow-Press-Opfer glauben?
Nein, das ist natürlich absoluter Blödsinn. Google hat nicht in jeder Straße fest und dauerhaft Kameras installiert (das wäre tatsächlich ein Verstoß gegen geltende Gesetze), sondern hat seine Kamerawagen durch die Städte geschickt, die Straßenzüge aufgenommen haben. Diese Aufnahmen werden nachträglich noch entschärft, so dass weder Gesichter, noch Kfz-Kennzeichen zu identifizieren sind.
Es ist also absoluter Mumpitz, wenn jemand befürchtet, jetzt beim Nachtsonnen beobachtet zu werden oder befürchtet, seine Kinder würden beim Spielen über Street View überwacht. Warum sich übrigens ausgerechnet Deutschlands A- und B-Prominenz dafür hergibt, in einer Zeitung als völlige Idioten dazustehen, werde ich wahrscheinlich genauso wenig verstehen, wie die Aufregung um Street View selbst. Schließlich kann man über das Satellitenbild in Google Maps sämtliche Häuser schon seit Jahren von oben sehen.
Oh verdammt, hoffentlich liest BILD das jetzt nicht...
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