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<itunes:subtitle>Farlion Inside</itunes:subtitle>
<itunes:author>Farlion Inside</itunes:author>
<itunes:summary>Deutschlands beliebtester Verbalterrorist</itunes:summary>
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    <title>Farlion Inside - Straßengrabenphilosophie</title>
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    <description>Fachblog für Vernalterrorismus und Straßengrabenphilosophie</description>
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    <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:55:42 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Farlion Inside - Straßengrabenphilosophie - Fachblog für Vernalterrorismus und Straßengrabenphilosophie</title>
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    <title>Gedanke zum Urheberrecht - nur mal so zum Archivieren</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/317-Gedanke-zum-Urheberrecht-nur-mal-so-zum-Archivieren.html</link>
            <category>Straßengrabenphilosophie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    Die Diskussion um das Urheberrecht und Verwertungsrechte ist ja momentan recht festgebissen. Es haben sich zwei feste Fronten gebildet. Die eine Seite will, dass alles so bleibt wie es ist, die andere Seite will am liebsten alles umwerfen und die unkommerzielle Vervielfältigung und Weitergabe jeglicher Kunst.&lt;br /&gt;
Die eine Seite beschwört den Untergang der Kunst herauf, weil die Künstler nichts mehr verdienen, was bei kleineren Künstlern ohnehin schon der Fall ist, die andere Seite pocht darauf, dass Verwertungsrechte die künstlerische und kulturelle Entwicklung behindern. &lt;br /&gt;
Ich stehe meistens in der Mitte und staune über den Unsinn, den beide Seiten so von sich geben. Aufeinander zu bewegen mag sich aber keine der Seiten so richtig. Darum stelle ich hier mal einen Vorschlag in den Raum von dem ich meine, dass er eigentlich beiden Seiten zufrieden stellen sollte, also Urheber (Künstler) und Konsumenten. Nur die Verwerter wären eventuell nicht so ganz begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Aber zum Kern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;*Das Urheberrecht gilt bis zu 10 Jahren nach dem Tod des Urhebers*&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die bisherigen Zeiten halte ich für definitiv zu lang, das sehe ich ein. Bei einer Frist von 10 Jahren wäre sichergestellt, dass beispielsweise der verbleibende Ehepartner/Lebenspartner noch ein gewisses Auskommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;*Exklusives Verwertungsrecht beim Urheber/Verwerter für 2 Jahre, nach 2 Jahren Freigabe der unkommerziellen Weitergabe*&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das kommerzielle Verwertungsrecht bleibt allerdings weiterhin beim Urheber und eventuellen Vertragspartnern.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Sowohl in der Musik als auch in der Literatur werden die Haupteinnahmen in den ersten 2 Jahren generiert. Es ist meines Erachtens wichtig, dass gerade in dieser Phase die Einkünfte auch beim Urheber ankommen. Es hat wenig Sinn, ein Werk sofort nach der Veröffentlichung zur unkommerziellen Verbreitung freizugeben, weil die Gefahr zu groß ist, dass der Künstler/Urheber finanzielle Einbußen hinnehmen muss. &lt;br /&gt;
Egal ob Buchdruck, Musikproduktion oder Programmierung: Die Kosten des kreativen Prozesses und auch des Herstellungsprozesses und der Vermarktung sind vorhanden und werden vom Urheber mitgetragen. Eine zu frühe Freigabe des Werkes würde Künstler eher von Veröffentlichungen abschrecken, als sie zu fördern. Das wäre eine wirkliche Bremse der kulturellen Entwicklung.&lt;br /&gt;
Auch das Argument vom Verhindern der kulturellen Entwicklung und Vielfalt, das von den Piraten oft angeführt wird, wäre damit vom Tisch. Wer dann noch behauptet, die kulturelle Entwicklung würde darunter leiden, der hat es wirklich nur darauf abgesehen, ständig das Neueste kostenlos auf dem Tisch zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Kompromiss mit Zugeständnissen von beiden Seiten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bei diesem Kompromiss würden beide Seiten Zugeständnisse machen müssen. Die Verfechter des bisherigen Urheber- und Verwertungsrechts müssten sich damit abfinden, dass das Geld nicht mehr für dauerhaftes Nichtstun fließt. Die Gegner des bisherigen Rechts müssten sich damit abfinden, dass es eine Schutzfrist von 2 Jahren gibt, in der die Werke eben noch &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; unkommerziell verbreitet werden dürfen. &lt;br /&gt;
Diese 2 Jahre werden aber dadurch aufgewogen, dass Verwerter durch die Freigabe nach 2 Jahren und die drastische Verkürzung des Urheberrechts um 60 Jahre gezwungen sind, ihre Palette zu erweitern und immer wieder neue Künstler zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Basis könnte man meines Erachtens ein für alle Seiten zufriedenstellendes, neues Urheberrecht erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinungen sind natürlich wiedermal erwünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:06:35 +0200</pubDate>
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    <category>urheberrecht</category>

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    <title>Brett vorm Kopf: Das nicht zeitgemäße Konzept der VG Wort</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/315-Brett-vorm-Kopf-Das-nicht-zeitgemaesse-Konzept-der-VG-Wort.html</link>
            <category>Straßengrabenphilosophie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Wer ein wenig informiert ist weiß, dass der Käufer beim Kauf von Druckern, Kopieren, Scannern etc. eine Zwangsabgabe mit dem Kaufpreis bezahlt, weil diese Geräte kopierfähig sind. Diese Abgabe soll Künstlern/Autoren zu Gute kommen, ähnlich der GEMA-Gebühren in der Musiksparte.&lt;br /&gt;
Im Bereich des geschriebenen Wortes heißt die Verwertungsgesellschaft VG Wort und die vergütet unter anderem auch tatsächlich Texte im Internet. So können sich beispielsweise auch Blogger dort anmelden und sich ihre Texte geringfügig vergüten lassen, sofern die Besucherzahl eine gewisse Menge übersteigt  und der Autor geduld mitbringt, denn ausgezahlt wird nur einmal im Jahr.&lt;br /&gt;
 &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 250px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:225 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;194&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/vgwort.jpg&quot; title=&quot;Nicht denken!&quot; alt=&quot;Nicht stören!&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bitte keine Vorschläge&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Letzte Woche habe ich mich einmal an die VG Wort gewandt, um zu ergründen, wie weit ich mit meinen unkommerziellen Projekten eventuell ein „Taschengeld“ dazu verdienen könnte und erlebte dabei eine kleine Überraschung, die mich am Konzept der Gesellschaft etwas zweifeln lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele meiner Projekte dienen der kurzweiligen Unterhaltung. Es sind Webauftritte, die in ihrer Gesamtheit unterhalten und bei denen man den Schwerpunkt nicht auf einzelne Unterseiten legen kann, weil diese allein für sich gestellt und aus dem Kontext des Gesamtangebots gerissen, nicht den Unterhaltungswert haben, wie das Gesamtprojekt.&lt;br /&gt;
Meine Frage an die VG Wort war also, wie ich ein Webprojekt im Ganzen anmelden und vergüten lassen kann. Meine Überraschung war dementsprechend groß, als man mir mitteilte, dass das nicht möglich sei. In Bezug auf Inhalte im Internet vergütet die VG Wort prinzipiell nur seitenweise. Komplette Angebote in ihrer Gesamtheit werden nicht vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bei Blogs und anderen redaktionell aktuell gehaltenen Inhalten noch Sinn macht, verfehlt die Wirkung gerade bei statischen Projekten, die nur nach und nach erweitert werden oder in sich  ein statisches Gesamtwerk darstellen völlig.&lt;br /&gt;
Ähnlich wäre es, als wenn ein Schriftsteller für sein Buch nach Kapiteln vergütet bekäme und dafür jedes einzelne Kapitel seines Buches anmelden müsste, anstatt das Buch als Gesamtwerk. Im Printbereich gilt allerdings, dass Bücher als Gesamtwerk vergütet werden, Artikel in redaktionell gepflegten Medien dagegen einzeln berechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Frage an die VG Wort war also, warum so enorm unterschieden wird, obwohl es vom Verfahren her genauso einfach umzusetzen wäre, wie im Printbereich und zudem wesentlich weniger Verwaltungsaufwand mit sich brächte, weil eben nicht jede einzelne Seite ausgewertet werden müsse.&lt;br /&gt;
Die Antwort war ernüchternd:&lt;em&gt; „Weil es nun mal so ist.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Ebenso lapidar wurde übrigens meine Frage beantwortet, mit wem man über eine Neuregelung zumindest diskutieren und Vorschläge für eine Modernisierung des Konzepts unterbreiten könnte: &lt;em&gt;„Das geht gar nicht.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die VG Wort zeigt sich also äußerst unflexibel, misst mit zweierlei Maß und scheint in so festgefahrenen Bahnen zu denken, dass Verbesserungs- oder Modernisierungsvorschläge gar nicht erwünscht sind.&lt;br /&gt;
Zeitgemäß ist etwas anderes. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Apr 2012 10:53:25 +0200</pubDate>
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    <category>verwertungsgesellschaft</category>
<category>vg wort</category>

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    <title>Gegeneinander zum Machterhalt statt miteinander für den Bürger</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/314-Gegeneinander-zum-Machterhalt-statt-miteinander-fuer-den-Buerger.html</link>
            <category>Straßengrabenphilosophie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Besonders direkt nach Wahlen wundere ich mich immer wieder über das seltsame Verhalten von Politikern sogenannter etablierter Parteien. Es war nach der Berlin-Wahl so und es zeigte sich auch jetzt nach der Saarland-Wahl: &lt;br /&gt;
Die „etablierten“ Parteien haben gar kein Interesse an der Lösung aktueller Probleme und Missstände, nein, es setzt sofort ein Beißreflex ein, um neue vermeintliche Konkurrenz in die Schranken zu weisen.&lt;br /&gt;
Dabei sollte es eigentlich Aufgabe der Politiker sein, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, denn nur so lässt sich tatsächlich etwas verändern.&lt;br /&gt;
 Aktuell sieht man das wieder sehr gut. Nach der Saarland-Wahl ist erstmal Piraten-Bashing angesagt. Döring, das ist der dicke, blau-gelbe 1,2%ler, beschwört die Gefahr einer „Tyrannei der Massen“ (besser bekannt als Demokratie) herauf, Andrea Nahles erklärt es zu ihrem vorrangigen Ziel, die Piraten aus der Politik rauszuhalten  und auch Grünen, SPD und Linken fällt zunächst mal nichts ein, außer auf den „Neuen“ rumzumobben. Das erinnert irgendwie schon fast fatal an Schülerzeiten,  wo auch der schwächste der Klasse immer ein bisschen das Hau-Drauf-Opfer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu aktuellen politischen Themen, die die Bürger beschäftigen kommen dagegen die Statements von den Piraten. Das gibt zu denken.&lt;br /&gt;
Während die Piraten davon reden, gemeinsame Wege mit den anderen Parteien zu suchen und Ideen einzubringen, reden die anderen Parteien nur davon, wie sie am besten die Piraten bekämpfen.&lt;br /&gt;
Sind das die Inhalte, die den Piraten abgesprochen werden? Bestehen die Hauptaufgaben einer Partei darin, die eigenen Machtpfründe zu sichern und auf alle anderen einzuschlagen? Oder sollten Parteien und deren Politiker sich nicht viel mehr dazu verpflichtet fühlen, auch mal an die wirklichen Probleme zu denken, gemeinsam Brainstorming zu betreiben und zusammen nach Lösungen im Sinn der Bürger zu suchen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann mich wirklich nicht als Piratenbefürworter bezeichnen. Dazu stehe ich vielen Punkten der Piraten einfach noch zu skeptisch gegenüber (ja, ich verfolge auch als Nicht-Pirat das Programm der Piraten, was Medien und Politik erstaunlicherweise nicht schaffen), aber sie versuchen wenigstens kommunikative Elemente in die Politik einzubringen, die den etablierten Parteien einfach fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnächst darf ich auch wieder einmal an die Wahlurne – in NRW. Ob ich die Piraten wähle, weiß ich nicht. Einige, mir grundlegend wichtige Dinge widersprechen einfach zu sehr meiner Einstellung. Was ich aber weiß ist, dass ich keine Partei wählen werde, die sich mehr auf ihren Machterhalt und das Bashing anderer konzentriert, als nach Wegen zu suchen, durch die Kommunikation und den Ideenaustausch mit anderen Parteien konstruktiv zu arbeiten. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 27 Mar 2012 12:23:14 +0200</pubDate>
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    <category>demokratie</category>
<category>piraten</category>
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