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    <title>Farlion Inside - Mediales</title>
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    <description>Deutschlands beliebtester Verbalterrorist</description>
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    <pubDate>Sat, 19 Nov 2011 20:34:26 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Farlion Inside - Mediales - Deutschlands beliebtester Verbalterrorist</title>
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    <title>Neonazis: Versagen von Politik und Medien</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/299-Neonazis-Versagen-von-Politik-und-Medien.html</link>
            <category>Mediales</category>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    Was momentan in Politik und Medien in Bezug auf die rechtsradikale Szene abgeht ist so verlogen, so peinlich und so erschütternd, dass ich beim Konsum entsprechender Berichte nur noch mit dem Kopf auf die Tischplatte schlagen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Politik wird es plötzlich hektisch. Ein „Abwehrzentrum gegen rechte Gewalt“ muss her, heißt es. Sonderkommissionen müssen gegründet werden fordern die einen, Polizei und Verfassungsschutz müssen enger zusammen arbeiten sagen die anderen. Die Vertreter der Vorratsdatenspeicherung kriechen wieder einmal aus ihren Löchern und versuchen die VDS als Allheilmittel – diesmal gegen Rechtsradikalismus – zu verkaufen und Schuldeingeständnisse oder Konsequenzen für eine völlig verfehlte Politik in den letzten 20 Jahren fehlen völlig.&lt;br /&gt;
 In der Politik ist niemand schuld. Woran auch? Es gab ja in den letzten 20 Jahren immer wieder Politiker, die dem Volk zuriefen &lt;em&gt;„Zeigt mehr Zivilcourage gegen rechts“&lt;/em&gt;. Es waren die gleichen Politiker, die schließlich gegen die Bürger vorgehen ließen, die Zivilcourage zeigten und gegen den Rechtsextremismus auf die Straße gingen.&lt;br /&gt;
Bei rechten Demonstrationen wurden Gegendemonstranten kriminalisiert, antifaschistische Gruppen überwacht und unterwandert, Neonazis selbst dagegen geschützt und die Existenz rechtsextremer Gruppen beschönigt oder totgeschwiegen.&lt;br /&gt;
Versuche, die NPD verbieten zu lassen scheiterten daran, dass zu viele V-Leute von BKA und Verfassungsschutz federführend in dieser Partei war, trotzdem änderte sich nichts. Die V-Leute blieben und waren unfähig, den Politikern klarzumachen, dass und welche Gefahren von der rechten Szene ausgehen.&lt;br /&gt;
Rechte Gewalttäter wurden als „verwirrte Einzeltäter“ abgetan, die Tatsache, dass die Zahl organisierter Neonazi-Gruppen sehr hoch ist wird selbst jetzt von einigen verantwortlichen Politikern noch verharmlost oder ignoriert.&lt;br /&gt;
Wer Opfer rechter Gewalt wurde musste, wie im Umfeld einiger Opfer der „Zwickauer Zelle“, sogar damit rechnen, dass nicht gegen Rechte sondern gegen sie selbst ermittelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt die Schuld noch nicht einmal bei der aktuellen Regierung alleine. Auch unter Rot-Grün mordete die sogenannte „Zwickauer Zelle“ schon und auch zu der Zeit waren die rechtsradikalen Gruppen schon aktiv, konnten aber schalten und walten, wie sie wollten. &lt;br /&gt;
Mit Ruhm bekleckert hat sich nicht ein deutscher Politiker und die Show, die sie jetzt abliefern ist an Peinlichkeit schon fast nicht mehr zu überbieten.&lt;br /&gt;
Der Innenminister und seine Vorgänger bestreiten jede Schuld an den politischen Versäumnissen und lehnen jegliche Verantwortung dafür ab. Stattdessen setzen sie auf reflexartige Überreaktionen, als wäre der Rechtsextremismus ein unbekanntes, jetzt ganz plötzlich aufgetretenes Phänomen, mit dem keiner rechnen konnte.&lt;br /&gt;
Die Politik zeigt sich, wie all zu oft in den letzten Jahren, wieder einmal als peinliches und unfähiges Konstrukt aus selbsternannten Experten, denen allerdings jeglicher Realitätssinn abhanden gekommen ist. Unsere Politiker beweisen wieder einmal, dass sie sich in ihren Kreisen vielleicht ganz gut bewegen können, aber schon lange nicht mehr wissen, was im Land wirklich passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Medien sind keinen Deut besser.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Medien stoßen plötzlich ins Horn. Überall findet man auf einmal Berichte über die rechtsradikale Szene. Da werden Sonderseiten in die Zeitungen gepresst, Dossiers zum Thema Rechtsextremismus erstellt und Daten ausgegraben, die beweisen, dass rechtsextreme Gruppierungen sich schon seit Jahren völlig ungehindert entwickeln und sich teilweise sogar aus staatlichen Geldern finanzieren.&lt;br /&gt;
Videos werden ausgegraben, welche diverse Naziaktionen zeigen und die schon seit Jahren offen bei Youtube zu finden sind. Und plötzlich besitzen alle möglichen Journalisten verschiedene Quellen in der Naziszene und in den Strafverfolgungsbehörden und können die verschiedensten Hintergrundinformationen über Verknüpfungen zwischen Behörden und der rechten Szene auffahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo waren diese Medien aber in den letzten 20 Jahren?&lt;br /&gt;
Ach ja, sie berichteten über die bösen Demonstranten gegen Rechts, über böse Antifa-Gruppen, die Polizisten verletzten wenn diese auf sie einprügelten, um eine Nazi-Demonstration zu schützen und über Bürger, die von der Polizei dafür misshandelt wurden, weil sie den Aufrufen einiger scheinheiliger Politiker folgten und Zivilcourage gegen den Rechtsextremismus zeigten.&lt;br /&gt;
Über Gewalt von links wurde geschrieben, über brennende Autos, randalierende Autonome und aufkeimenden Linksterrorismus. Was den Rechtsextremismus anging zeigten sich die Medien genauso blind wie es auch die Politiker taten. Kaum mal ein Wort über die mehr als 100 Toten durch rechtsextreme Gewalt, kein Wort darüber, dass der ach so gefährliche Widerstand der Antifa im Gegensatz dazu nicht einen einzigen Toten verursachte.  Die vierte Macht im Staat erwies sich mal wieder als zahnloser Papiertiger, dem es in erster Linie wichtig war, der Politik zu gefallen und bloß nicht wegen zu kritischer Berichterstattung in Ungnade zu fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und der Bürger stand alleine da.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das Pech hatte, in Brennpunkten mit hohem rechtsextremen Aufkommen zu leben, der machte einen weiten Bogen um alles Verdächtige oder organisierte sich in einer antifaschistischen Gruppierung. Verhielten sich diese Menschen passiv liefen sie Gefahr, Opfer der Rechten zu werden. Beteiligten sie sich aktiv am Widerstand gegen rechts liefen sie Gefahr, im Visier der Polizei zu landen. &lt;br /&gt;
Die Politik erklärte den linken Widerstand zum Staatsfeind und die Opfer rechter Gewalt als nicht existent. Die Medien lieferten sich ein Rennen darum, wer den Widerstand gegen rechts am gewaltbereitesten darstellt, statt sich auch nur einmal darüber zu empören, dass Rassisten organisiert menschenfeinliche Parolen brüllend und von der Polizei geschützt durch die Straßen ziehen durften.&lt;br /&gt;
Wo der Bürger Zivilcourage zeigte half die Presse dabei, selbige als gewalttätige Aktionen gegen existierende Gesetze darzustellen.&lt;br /&gt;
Antifa- und Bürgerrechtsgruppen lieferten den Medien Informationen über rechte Gewalt – und wurden ignoriert.&lt;br /&gt;
Die gleichen Gruppen schafften es immer wieder, Informationen über rechte Aktivitäten und Gruppen zusammenzutragen. Der Verfassungsschutz und das BKA schaffte das noch nicht einmal mit (offiziell) 100 V-Leuten, die Medien zeigten sich völlig desinteressiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber machen wir uns nichts vor, auch nach der derzeitigen Affäre wird sich daran nichts ändern. Kein Politiker wird Verantwortung übernehmen, stattdessen werden sie wieder mehr Überwachung des Normalbürgers fordern. Die Medien werden nach wenigen Wochen wieder einmal sang- und klanglos das Interesse verlieren und der Bürger organisiert sich wieder selbst, ständig in Gefahr, ins Fadenkreuz der Justiz zu gelangen oder er duckt sich wieder, aus Angst, selbst Opfer von Gewalt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern wird sich nichts, solange die Politik durch Selbstherrlichkeit und die Medien durch Desinteresse glänzen.&lt;br /&gt;
Politik und Medien – zwei wandelnde Armutszeugnisse in der derzeitigen Bundesrepublik Deutschland. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Nov 2011 21:34:26 +0100</pubDate>
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    <category>Antifa</category>
<category>bürgerrechte</category>
<category>Medien</category>
<category>Nazis</category>
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    <title>0zapftis - Das ZDF, die CDU und der Trojaner</title>
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            <category>Mediales</category>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:207 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/0zapftis_zdf.png&quot; title=&quot;Regierungskritik scheint beim ZDF unerwünscht&quot; alt=&quot;Regierungskritik scheint beim ZDF unerwünscht&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Regierungskritik scheint beim ZDF unerwünscht&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Im Rahmen meiner Pressespiegelsammlung zum Thema #0zapftis und Bundestrojaner fielen mir schon von Beginn der Sammlung an viele Unterschiede in der Berichterstattung einzelner Medien auf. Ich möchte hier jetzt mal auf einen besonders auffälligen Fall eingehen, der in mir viele Fragen aufwirft. Ich meine die Berichterstattung des ZDF über die Trojaner-Affäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zu Beginn der Berichterstattung fiel das ZDF durch eine extreme Seichtigkeit bei der Behandlung des Themas auf. Statt auf Grundrechte, Verfassung und Rechtssprechung einzugehen, beschäftigte das ZDF sich hauptsächlich damit, die Fehler in der Spähsoftware zum Ziel der Berichterstattung zu machen. Kritik oder Nachfragen bezüglich aktueller Gesetzeslage und Rechtssprechung fanden so gut wie nie den Weg in die Berichterstattung des Senders.&lt;br /&gt;
Auch die Anzahl der Berichte ist verschwindend gering im Vergleich zu den anderen Medieninstitutionen in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Seit mittlerweile 8 Tagen hört man vom ZDF überhaupt nichts nennenswertes mehr über das Thema. Stattdessen dreht es sich nahezu ausschließlich um den Euro und aktuell die Bundeswehrreform. &lt;br /&gt;
Auffällig dabei ist die extrem einseitige Auswahl der Gesprächspartner in Sachen Euro-Rettung. Wo immer man auch nachschaut, es heißt &lt;em&gt;&quot;Interview mit XXXX (CDU/CSU)&quot;&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;&quot;Im Gespräch mit XXXX (CDU/CSU)&quot;&lt;/em&gt;. Vertreter vom Oppositionsparteien oder Kritiker am aktuellen Stil der Regierung kommen auffallend selten zu Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Twitter gibt sich das sonst dort so kommunikationsfreudige ZDF schweigsam wenn man danach fragt, warum alle über die Trojaner-Affäre berichten, nur das ZDF nicht. Es drängt sich förmlich der Eindruck auf, dass die Berichterstattung des ZDF politisch, genauer gesagt unionspolitisch gesteuert wird.&lt;br /&gt;
Und es ist nicht das erste Mal, dass das ZDF wegen Einflussnahme der CDU in die Kritik gerät. Bereits im Jahr 2009 sorgte die Einflussnahme der CDU für Schlagzeilen. Damals wurde der Vertrag des Chefredakteurs Klaus Brender auf Betreiben der CDU-Mitglieder im Verwaltungsrat nicht verlängert. Es kam zur sogenannten &quot;Causa Brender&quot;, in deren Verlauf der ehemalige Intendant des SWR, Peter Voß, aus der CDU austrat und der Partei Verfassungsbruch und Angriff auf die Unabhängigkeit des Senders vorwarf.&lt;br /&gt;
Kurt Beck (SPD), Verwaltungsratsvorsitzdender beim ZDF, verlangte aufgrund der Einflussnahme eine Änderung im Rundfunkstaatsvertrag, die aber von dan Landesregierungen abgelehnt wurde. Im Dezember 2010 reichte Beck daraufhin Klage beim Bundesverfassungsgericht ein, die seit dem 08.01.2011 dort offiziell anhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man sich aktuell die Besetzung des ZDF-Fernseh- und des Verwaltungsrates an sieht man, dass sich dort nichts geändert hat.&lt;br /&gt;
Alleine im Verwaltungsrat werden unter den 14 Mitgliedern 10 von CDU/CSU gestellt.&lt;br /&gt;
Im ZDF-Fernsehrat ist es ähnlich bestellt. Von den 77 Mitgliedern stehen 22 CDU/CSU-Vertreter 9 Vertretern der Oppositionsparteien gegenüber.&lt;br /&gt;
Der Verdacht der politischen Einflussnahme drängt sich da nicht nur auf, er ist meines Erachtens sogar ganz offensichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ZDF ist eine öffentlich-rechtliche Medienanstalt und wird in erster Linie durch Zwangsgebühren von der Bevölkerung der BRD finanziert. Eine Einflussnahme durch Parteien ist aus diesem Grund absolut unangebracht. Die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sender ist eine unabhängige Informationspolitik umzusetzen und nicht als gebührenfinanziertes Medium einer Partei zu fungieren.&lt;br /&gt;
Wenn die Damen und Herren der Unionsparteien der Meinung sind, sie benötigen eine eigene Sendeanstalt, dann sollen sie diese bitte aus eigenen Mitteln bestreiten und nicht Meinungsmanipulation über die öffentlich-rechtlichen Sender betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Situation um das Informationsverhalten des ZDF ist jedenfalls nicht nur untragbar, sie ist unerträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleines Linkschmankerl zum Abschluss:&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/politische-einflussnahme-auf-frontal-21-id4311346.html&quot; title=&quot;Politische Einflussnahme auf „Frontal 21“&quot;&gt; Erst im Februar diesen Jahres stand die CDU wieder im Brennpunkt, als sie politischen Einfluss auf das ZDF-Magazin Frontal21 nehmen wollte&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 Oct 2011 12:55:45 +0200</pubDate>
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    <category>0zapftis</category>
<category>cdu</category>
<category>medienmanipulation</category>
<category>zdf</category>

</item>
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    <title>Porca miseria Berlusconi</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/257-Porca-miseria-Berlusconi.html</link>
            <category>Mediales</category>
            <category>Netz und Technik</category>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    Wie die meisten ja bereits mitbekommen haben, hatte die &lt;a href=&quot;http://it.wikipedia.org&quot; title=&quot;Wikipedia Italien&quot;&gt;italienische Sektion der Wikipedia&lt;/a&gt; ihre Inhalte temporär verlegt und grüßte die Besucher mit einer Seite, die auf ein geplantes Gesetz hinwies &lt;a href=&quot;http://it.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Comunicato_4_ottobre_2011/de&quot; title=&quot;Wikipedia Stellungnahme in deutscher Sprache&quot;&gt;(Link zur deutschen Version des Textes)&lt;/a&gt;, nach dem zukünftig Personen die Berichterstattung über sich selbst nach eigenem Ermessen hätten korrigieren können. Dieses Gesetz hätte allerdings nicht nur die Wikipedia, sondern auch Blogs, Online-News-Angebote und sogar Zeitungen betroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die inoffizielle Übersetzung:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Gesetzestext „Regeln bezüglich Abhörmaßnahmen“, S. 24, § 29, Buchstabe a) hält (in inoffizieller Übersetzung) Folgendes fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Auf Internetseiten sowie in Tageszeitungen und Zeitschriften, die auf elektronische Weise veröffentlicht werden, müssen innerhalb von 48 Stunden nach Antragseingang die Statements und Korrekturen an gleicher Stelle und in gleichbleibender Formatierung, ohne Veränderung des Zugangs zur Seite oder der Sichtbarkeit der Nachrichten, auf die sie sich beziehen, veröffentlicht werden.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Das bedeutet nichts anderes, als dass zukünftig jede Person, der die Infos über sich nicht passen, sich einen völlig neuen Lebenslauf verpassen kann. Das ganze verpflichtend und ohne Überprüfung des Wahrheitsgehalts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile wurde das Gesetz aufgrund der landesweiten Proteste entschärft &lt;em&gt;(die &quot;Entschärfung&quot; liegt mir leider noch nicht in übersetzter Textform vor)&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, wem das in erster Linie genützt hätte beantwortet sich selbst, wenn man einen Blick in die deutsche Wikipedia wirft. Schaut man dort unter &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Berlusconi&quot; title=&quot;Silvio Berlusconi in der deutschen Wikipedia&quot;&gt;&quot;Silvio Berlusconi&quot;&lt;/a&gt; nach, da genauer unter &quot;Gerichtsverfahren, landet man bei einer Auflistung, welche die Strafakte so manchen Gewohnheitsverbrechers wie ein Kinderbuch erscheinen lässt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Verurteilungen mit anschließender Amnestie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Meineid im Fall Propaganda Due: Berlusconis Name wurde 1981 bei einer Hausdurchsuchung bei dem Leiter der Loge, Licio Gelli, auf der Mitgliederliste gefunden. Seine Mitgliedsnummer war 1816 und sein Grad der eines Lehrlings. Berlusconi hatte zuvor die Mitgliedschaft abgestritten und wurde deswegen 1990 wegen Meineides verurteilt, profitierte jedoch von einer Amnestie des Parlaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Bilanzfälschung im Fall Villa di Macherio: Es geht um den Kauf von Grundstücken rund um eine von Berlusconis Villen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Freisprüche wegen Verjährung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Drei Schmiergeldzahlungen an die Finanzpolizei: Das Delikt verjährt deswegen, weil das Berufungsgericht „mildernde Umstände“ attestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Bilanzfälschung im Fall Lentini: Beim Kauf eines Fußballspielers wurde mehr Geld gezahlt als offiziell angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Richterbestechung im Fall Lodo Mondadori: Das Berufungsgericht stuft den Fall als „einfache Korruption“ und nicht als „Korruption in Gerichtsverfahren“ ein, deswegen ist der Fall verjährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Richterbestechung im Fall Sme-Ariosto 1: Es geht um den Kauf und Verkauf des staatlichen Lebensmittelkonzerns Sme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Schmiergeldzahlung an den ehemaligen Ministerpräsidenten Bettino Craxi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Freisprüche aus Mangel an Beweisen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Schmiergeldzahlung an die Finanzpolizei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Bilanzfälschung beim Kauf des Unternehmens Medusa Cinematografica&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Richterbestechung im Fall Sme-Ariosto 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Bilanzfälschung im Fall Sme-Ariosto 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Anklagen, die inzwischen keinen Tatbestand mehr darstellen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Bilanzfälschung im Fall All Iberian: Ein von der Regierung Berlusconi II erlassenes Gesetz beendete den Prozess.*&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Freisprüche&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Illegale Aneignung, Steuerbetrug und Bilanzfälschung im Fall Villa Macherio: Es geht um den Kauf von Grundstücken rund um eine von Berlusconis Villen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Richterbestechung im Fall Sme-Ariosto 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Archivierte Untersuchungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Drogenhandel: Die Finanzpolizei hörte eine Zeit lang die Telefonleitungen Berlusconis ab, ohne irgendetwas Verdächtiges in Erfahrung zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Preisabsprachen RAI-Fininvest: Berlusconi wurde angeklagt, als Ministerpräsident Preisabsprachen bei der Fernsehwerbung zwischen der staatlichen Anstalt RAI und seinem Konzern Fininvest vorangetrieben zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Schmiergeldzahlung an Beamte im Finanzministerium: Berlusconi soll Schmiergelder gezahlt haben, um eine Steuersenkung auf Bezahlfernsehen zu erreichen und Rückzahlungen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Mafia-Anschläge ’92–’94: Berlusconi wird verdächtigt, Auftraggeber mehrerer Attentate zwischen 1992 und 1994 gewesen zu sein. Die Untersuchungen stützen sich dabei auf mehrere Aussagen von festgenommenen oder übergelaufenen Mafiosi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Verdacht auf äußere Mitwirkung an einer mafiaartigen Vereinigung und Geldwäsche in Palermo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Bilanzfälschung der Fininvest von 1988 bis 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Bilanzfälschung der konsolidierten Fininvest&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Laufende Verfahren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Missachtung des Anti-Trust-Gesetzes in Spanien und Steuerbetrug durch das Berlusconi-Unternehmen Telecinco: Das Verfahren wird aufgeschoben, um die Beziehungen zwischen Italien und Spanien nicht zu belasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Schmiergeldzahlungen an David Mills. Ein Gesetzesentwurf soll die Verhandlungen für ein Jahr aussetzen, so dass der Fall verjährt wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;TV-Rechte, Bilanzfälschung, Steuerbetrug, Veruntreuung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Ein reuiger Mafioso (&quot;Pentito&quot; = Kronzeuge), Gaspare Spatuzza, beschuldigte Berlusconi vor Gericht, während des Untergangs des alten Parteiensystems anfangs der 1990er Jahre der sizilianischen Mafia mit seiner noch jungen Partei Forza Italia ein neues Bezugssystem zur Politik geboten zu haben. Er habe dabei sogar eine Mordanschlags-Serie zur Destabilisierung des alten Systems ausdrücklich gutgeheißen. Im Gegenzug sei ihm die Mafia beim Aufbau seines Wirtschafts-Imperiums behilflich gewesen. Berlusconi bestreitet diese Vorwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;Ruby-Affäre: Amtsmissbrauch und Förderung der Prostitution Minderjähriger&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;*Zu diesem Anklagepunkt initiierten die &quot;Berlusconisti&quot; tatsächlich ein Gesetz, welches ein Verfahren gegen Silvio Berlusconi abrupt beendete und jede weitere Strafverfolgung im Keim erstickte.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlusconi ist politisch am Ende. Der Versuch, dieses Gesetz durchzubringen ist in meinen Augen nichts anderes als der Versuch, sich selbst den Lebenslauf zu schönen und weiterhin an der Macht zu bleiben. Wäre dieses Gesetz so durchgekommen, hätte es das Ende der italienischen &quot;Restdemokratie&quot; bedeutet, von der ohnehin nicht mehr viel vorhanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Skandalös finde ich allerdings nicht nur, dass Berlusconi wieder einmal versuchte, auf zweifelhafte Art seinen Machtstatus zu sichern. Viel mehr finde ich es bedenklich, dass aus den Reihen europäischer Politiker nicht ein Wort der Kritik an diesem Vorhaben geäußert wurde. Das sagt viel darüber aus, was den so &quot;demokratiebewussten&quot; Politikern die Demokratie wirklich bedeutet.&lt;br /&gt;
Ich würde sogar darauf wetten, dass andere Länder versucht hätten nachzuziehen, wenn Berlusconi damit durchgekommen wäre. &lt;br /&gt;
Die Demokratie in Europa ist so zerbrechlich, wie lange nicht mehr. Jede Woche hört und liest man von Politikern, welche gern die Presse- und Meinungsfreiheit beschnitten, die Vollüberwachung eingeführt und den Normalbürger zum rechtlosen Steuersparschwein degradiert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn ich da länger drüber nachdenke, wird mir kotzübel.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Thu, 06 Oct 2011 20:52:58 +0200</pubDate>
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    <category>berlusconi</category>
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    <title>Jagt die Sau durchs Blogdorf - Großes Kino im Retro-Stil</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/206-Jagt-die-Sau-durchs-Blogdorf-Grosses-Kino-im-Retro-Stil.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Ich amüsiere mich gerade köstlich. Es ist wie ein 2005er Remake, in dem vermeintliche A-, B-, C-Blogger und Journalisten sich Grabenkämpfe um Ehre und die Bezeichnung &quot;Blogger&quot; lieferten. &lt;br /&gt;
Aktuell: Ein bloggender Journalist macht seinen Stress mit einem Verlegersohn öffentlich, einige Medien greifen es auf und es läuft alles - für Außenstehende wie mich sehr erheiternd - aus dem medialen Ruder.&lt;br /&gt;
Blogger aus der längst für tot erklärtem &quot;A-Blogger-Kaste&quot; finden durch mediale Nekromantie den Weg an die Oberfläche und stimmen die finsteren und selbstgerechten Gesänge längst vergangener Zeiten an &lt;em&gt;&quot;Journalisten sind keine Blogger, Blogger sind keine Journalisten&quot;&lt;/em&gt;. Mit beschwörenden Worten wird beteuert, dass man es nicht zuließe, dass ein Journalist &quot;ganz Blogdorf&quot; in den Dreck zieht und sonnt sich dabei in Selbstgerechtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sitze hier mit Popcorn und Cola und warte darauf, dass weitere Heilige und Nekromanten der Blogosphäre das Schlachtfeld betreten, die heiligen und unheiligen Kriege um Wörter und Bezeichnungen beschwören und auf den großen Heilsbringer hoffen, der da kommt und eine universelle Wahrheit verkündet, die aber schon individuell passen sollte, wenn er nicht auch zur Sau werden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Kino im Retro-Stil - Ich liebe es. &lt;img src=&quot;http://www.farlion.com/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
btw: Links gibt es von mir nicht dazu. Ich bin zu sehr Tierschützer, um mich an Treibjagden zu beteiligen. &lt;img src=&quot;http://www.farlion.com/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 24 Oct 2010 15:41:43 +0200</pubDate>
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    <category>Blogs</category>
<category>Medien</category>

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    <title>Tatort Internet - Sinkende Quoten für den Lynchmob-Anheizer</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/202-Tatort-Internet-Sinkende-Quoten-fuer-den-Lynchmob-Anheizer.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Wie ich gestern bereits schrieb, boykottiere ich die Sender der RTL-Gruppe ja mittlerweile. Dementsprechend schaute ich mir auch gestern nicht &quot;Tatort Internet&quot; und verfolgte stattdessen die Live-Diskussionen darüber bei &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://twitter.com/#!/search/%23tatortinternet&quot; title=&quot;Tatort Internet auf Twitter&quot;&gt;Twitter&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. Auch dort herrscht eine einhellige Meinung zum reißerischen und rechtsstaatlich fragwürdigen Format der Sendung vor: PR um jeden Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den Medien erntet die RTL2-Sendung heute wieder gewohnt schlechte Kritiken. Glücklicherweise wird der Sender mittlerweile mit sinkenden Einschaltquoten abgestraft, wie DWDL berichtet: &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dwdl.de/story/28402/trotz_riesenpr_tatort_internet_fllt_ins_mittelma/&quot; title=&quot;DWDL - Tatort Internet fällt ins Mittelmaß&quot;&gt;ABWÄRTS: Trotz Riesen-PR: &quot;Tatort Internet&quot; fällt ins Mittelmaß&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ich in meinem &lt;a href=&quot;http://farlion.com/archives/189-Tatort-Internet-RTL2-versaut-Format-in-gewohntem-Stil.html&quot; title=&quot;Kritik zur Pilotsendung&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt;, kurz nach Ausstrahlung der ersten Sendung schon vermutete, sind mittlerweile auch die ersten Negativfolgen eingetreten. Bereits seit Tagen diskutiert die Presse über den Fall eines verdächtigen Heimleiters, der weder von der Produktionsfirma noch von RTL2 an die Behörden oder seinen Arbeitgeber gemeldet wurde. Dieser Mann ist seit mehreren Tagen spurlos verschwunden. Die Spekulationen gehen von &quot;untergetaucht&quot; bis zum möglichen Selbstmord. Sollte letzteres der Fall sein, hätte RTL2 damit amerikanische Verhältnisse erreicht. Dort nahm sich ein Verdächtiger das Leben, nachdem er in der Sendung &quot;How to catch a predator&quot; gezeigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen lesenswerten Kommentar zur Sendung findet man in der Frankfurter Rundschau: &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/politik/meinung/tatort-telepranger/-/1472602/4754278/-/index.html&quot; title=&quot;Tatort Telepranger&quot;&gt;Kommentar zu RTL2-Sendung: Tatort Telepranger&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
Wie recht der Autor hat, zeigt sich ironischerweise ebenfalls in der FR. Unter dem Artikel &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/kultur/medien/fragwuerdige-lockvoegel/-/1473342/4754684/-/index.html&quot; title=&quot;Fragwürdige Lockvögel&quot;&gt;RTL2-Sendung &quot;Tatort Internet&quot;: Fragwürdige Lockvögel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; finden sich zahlreiche Kommentare der typischen RTL2- und BILD-Zielgruppe wie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Jeder Schwachmat, jeder Idiot und jedes Monster das enttarnt wird, verdient es von der Gesellschaft ausgestoßen und verachtet zu werden und mir persönlich ist dabei völlig egal wie das geschieht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Macht bitte weiter mit der Sendung. und zum thema Rechte...meiner meinung nach haben diese skrupellosen schweine kein Recht verdient, denn sie vergreifen sich an den schwächsten. Ich würde diese tiere ein leben lang wegsperren...genauso wie die opfer ein leben lang leiden.&lt;/blockquote&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass die bloßgestellten, mutmaßlichen Täter weder mit rechtsstaatlichen Mitteln ermittelt, noch überführt wurde, ist diesen intellektuell benachteiligten Lynchmobbefürworten ebenso egal, wie der Fakt, dass die Sendung bis heute keinerlei Transparenz bezüglich der Chatinhalte an den Tag legt. Im Gegenteil, die gezielte intransparenz über die Vorgehensweise der Sendung lässt sogar darauf schließen, dass die mutmaßlichen Täter &quot;angeheizt&quot; wurden und von sich aus eventuell gar nicht aktiv geworden wären. &lt;br /&gt;
Was für Blüten so eine Art der Aufklärung treiben kann, zeigt sich ebenfalls in einem der Kommentare in der FR:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Für diese abartigen Schweine gibt es nur eins: Sonder Schnellgerichte und anschließend öffentlich erschlagen. Das ist die wahre Humanität solche Monster aus der Gesellschaft auszumerzen zum Schutz unserer Kinder.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Art von Lynchaufrufen wird durch Stephanie zu Guttenberg geadelt. Herzlichen Glückwunsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erschütterndes Chatprotokoll von letzter Nacht in völler Länge findet sich übrigens bei &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fixmbr.de/tatort-internet-fxmbr-veroeffentlicht-exklusiv-chatprotokoll/&quot; title=&quot;F!XMBR&quot;&gt;F!XMBR&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. ein Muss für alle Kritiker der Sendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 19 Oct 2010 09:49:43 +0200</pubDate>
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    <category>guttenberg</category>
<category>jugendschutz</category>
<category>kinderschutz</category>
<category>rtl2</category>
<category>tatort internet</category>

</item>
<item>
    <title>RTL-Gruppe auf &quot;ignore&quot;</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/201-RTL-Gruppe-auf-ignore.html</link>
            <category>Mediales</category>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    In Anbetracht der Tatsache, dass die RTL-Gruppe sich mittlerweile in ihrer Gesamtheit hinter das populistische Format &quot;Tatort Internet&quot; stellt, werde ich sämtliche Sender dieser Gruppe mit sofortiger Wirkung aus meinem Fernseher verbannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Tatort Internet&quot; basiert in meinen Augen auf einem reißerischen, rein quotenbasierten Prinzip, durch das Eltern und Kinder nicht im mindesten aufgeklärt werden, sondern das nur eine pauschale Kriminalisierung des Internets unter Missachtung sämtlicher rechtsstaatlicher Prinzipien betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seriöse Aufklärung und ernst gemeinter Kinder- und Jugendschutz funktionieren anders. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Oct 2010 13:05:55 +0200</pubDate>
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    <category>jugendschutz</category>
<category>kinderschutz</category>
<category>Medien</category>
<category>rtl-gruppe</category>
<category>tatort internet</category>

</item>
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    <title>Synonym für Doppelmoral: Stephanie zu Guttenberg</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/195-Synonym-fuer-Doppelmoral-Stephanie-zu-Guttenberg.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
    <comments>http://www.farlion.com/archives/195-Synonym-fuer-Doppelmoral-Stephanie-zu-Guttenberg.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Vor ein paar Tagen schrieb ich schonmal 2 Artikel über Stephanie zu Guttenberg und die RTL2-Sendung &quot;Tatort Internet&quot;. Im &lt;a href=&quot;http://farlion.com/archives/190-Frau-zu-Guttenberg,-CDU-Politiker-und-die-historische-Scheinheiligkeit.html&quot; title=&quot;Politiker und die historische Scheinheiligkeit&quot;&gt;zweiten Artikel&lt;/a&gt; mutmaßte ich sogar:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich stelle hier nicht die Motivation der Frau zu Guttenberg in Frage. Ich glaube auch nicht, dass sie den Kinderschutz aus rein öffentlichkeitswirksamen Gründen vertritt. Ich vermute schon, dass sie es ehrlich meint.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Spätestens seit heute muss ich diese Meinung revidieren. Frau zu Guttenberg lässt sich von der BILD vor einen medialen Auflagensteigerungskarren spannen, ohne wirklich das zu vertreten, was sie in ihren Aussagen von sich gibt. &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/11/stefanie-zu-guttenberg/kinderschaender-beschimpfen-sie-nach-tv-doku.html&quot; title=&quot;BILD.de&quot;&gt;BILD.de titelt heute&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:161 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;470&quot; height=&quot;130&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/bild_01.png&quot; title=&quot;Bild Screen&quot; alt=&quot;Bild Screen&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Im reißerischen Stil wird in dem Artikel geschildert, wie mutmaßliche Kinderschänder jetzt die Kinderschutz-Hotlines terrorisieren:&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:170 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;252&quot; height=&quot;132&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/bild_01_b.png&quot;  alt=&quot;Bild-Zitat&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Das war für mich Anlass, heute vormittag einmal selbst mit der &lt;a href=&quot;https://www.nina-info.de/&quot; title=&quot;NINA e.V.&quot;&gt;Kinderschutz-Organisation N.I.N.A.&lt;/a&gt; zu telefonieren, um diese Aussage zu prüfen. Dort gab man mir die Auskunft, dass direkt nach der erwähnten TV-Sendung die Leitungen zeitweise blockiert waren. Allerdings waren es nicht mutmaßliche Kinderschänder, die im Alleingang die Leitungen blockierten, sondern die Gesamtzahl der Anrufe, auch von Hilfe- und Informationssuchenden. Zwar stieg die Zahl der Schmähanrufe im Vergleich zu anderen Zeiten an, sie alleine waren aber nicht ausschlaggebend für die Telefonüberlastung.&lt;br /&gt;
&quot;Besonders während der Beratungszeiten kommt es eigentlich häufig zu Überlastungen der Leitungen&quot;, erklärte mir eine Mitarbeiterin der Beratungshotline. Falsch ist jedoch der Eindruck, den die BILD vermittelt, nach dem die Leitungen seit Tagen von mutmaßlichen Kinderschändern blockiert würden.&lt;br /&gt;
Glücklich ist man dort über der BILD-Berichterstattung auch nicht unbedingt, man klärte mich allerdings auf &lt;em&gt;&quot;...dass wir die BILD-Zeitung nicht ins Haus geholt haben.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aussagen der BILD bat man mich, direkt mit &quot;Innocence in Danger&quot; in Verbindung zu treten. Ironischerweise schlug das fehl, weil &lt;em&gt;&quot;dieser Anschluss vorübergehend nicht erreichbar&quot;&lt;/em&gt; ist. Aber zurück zur BILD und Frau zu Guttenberg. Die BILD hat unter anderem einen &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/BILD/ratgeber/kind-familie/2010/09/14/stephanie-zu-guttenberg/die-heidi-klum-show-ist-kein-vorbild-fuer-kinder.html&quot; title=&quot;Heidi Klum-Show kein Vorbild für Kinder&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; mit folgender Schlagzeile im Angebot:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:164 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;484&quot; height=&quot;132&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/bild_04.png&quot;  alt=&quot;BILD-Screen&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Artikel heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:165 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;259&quot; height=&quot;284&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/bild_05.png&quot;  alt=&quot;BILD-Screen&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich könnte man den Text allerdings auch umformulieren:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ich in meinem Umfeld erlebe, dass schon neunjährige Mädchen morgens auf dem Schulweg oder beim Surfen im Internet auf anzügliche BILD-Artikel – schwarzes Leder-Mieder, Strapse, freie Pobacken – stoßen, dann mache ich mir gelegentlich Sorgen um das Frauenbild, mit dem diese Kinder aufwachsen. Denn können Grundschülerinnen wirklich schon abstrahieren, dass die exzessive sexualisierte Körperlichkeit in der Boulevardpresse nichts mit ihnen zu tun hat?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was denn, das war jetzt übertrieben? Dann schauen wir uns doch mal die heutige Startseite von &lt;a href=&quot;http://bild.de&quot; title=&quot;BILD.de&quot;&gt;BILD.de&lt;/a&gt; an, wo wir folgende Schlagzeilen finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:166 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;392&quot; height=&quot;255&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/bild_06.jpg&quot;  alt=&quot;Heiße Halloween-Dessous&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:167 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;266&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/bild_07.jpg&quot;  alt=&quot;Sex in BILD&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weil BILD ja so ein vehementer Verfechter &lt;del&gt;gegen&lt;/del&gt; von Sitte und Moral ist, gibt es jetzt natürlich noch eine &lt;a href=&quot;http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/08/tatort-internet-stopschild/notfall-button-mach-mich-nicht-an.html&quot; title=&quot;BILD und der Notfall-Button&quot;&gt;passende Aktion&lt;/a&gt;, inklusive BILD-Reklame, die zwar absolut sinnfrei ist, aber zumindest den intellektuell benachteiligten Teil ihrer Leserclientel in vermeintlicher Sicherheit wähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:168 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;465&quot; height=&quot;100&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/stop_01.png&quot;  alt=&quot;Notfallbutton&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Meinung zu Frau zu Guttenberg hat sich jedenfalls radikal geändert. Mit ihrer bigotten Vorgehensweise schadet sie dem Kinderschutz mehr, als ihm zu nützen. Ihre Art der Öffentlichkeitsarbeit schadet der Glaubwürdigkeit von Organisationen wie N.I.N.A. und Innocence in Danger mehr, als ihnen zu nützen. Und das alles anscheinend nur, um als Wohltäterin in den Schlagzeilen zu stehen. Pfui deibel...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 Oct 2010 12:00:29 +0200</pubDate>
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<category>tatort internet</category>

</item>
<item>
    <title>Links zu Berichten über die Demos vom 09.10.2010</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/194-Links-zu-Berichten-ueber-die-Demos-vom-09.10.2010.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Trotz steigender Demonstrantenzahlen sinkt das Interesse der Medien an den Demonstrationen deutlich. Das zeigt sich besonders deutlich in Bezug auf die Demonstrationen von gestern. Während in Stuttgart die bislang größte Demo gegen Stuttgart 21 stattfand, protestierten in München geschätzte 50.000 Teilnehmer gegen die Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke und die Atompolitik der Regierung.&lt;br /&gt;
Das Medienecho darauf fällt bislang eher sparsam auf. Zahlreiche Medien berichteten gestern über keine der beiden Demonstrationen. Ich bitte um Rücksicht, dass ich einige Medienprodukte nicht mehr berücksichtige. Dazu zählen die Boulevard-Medien, einige Produkte der Springer-Presse sowie Stern.de, die sich zunehmend durch schlechte Recherche und inhaltlich falsche Berichterstattung auszeichnen. Hier ein Auszug der Berichte des gestrigen Tages:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Artikel über die gestrige S21-Demo:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Tausende-demonstrieren-gegen-Stuttgart-21_aid_916531.html&quot; title=&quot;RP-Online&quot;&gt;Tausende demonstrieren gegen Stuttgart 21 (RP-Online)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=7000392/1t92138/index.html&quot; title=&quot;SWR&quot;&gt;Große Demonstration der Stuttgart-21-Gegner (SWR)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/politik/chancen-fuer-s21-gegner-bei--50-prozent-/-/1472596/4731302/-/index.html&quot; title=&quot;FR-Online&quot;&gt;Großdemonstration in Stuttgart: Chancen für S21-Gegner bei &quot;50 Prozent&quot; (Frankfurter Rundschau)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,722269,00.html&quot; title=&quot;Spiegel Online&quot;&gt;Stuttgart 21: Neue Massendemo gegen Bahnhofsprojekt (SpOn)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-10/stuttgart-demonstration-bahn&quot; title=&quot;Zeit Online&quot;&gt;Stuttgart 21: Wieder gehen Zehntausende gegen das Bahnprojekt auf die Straße (Zeit)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.n-tv.de/politik/Zehntausende-wollen-oben-bleiben-article1679386.html&quot; title=&quot;n-tv&quot;&gt;Stuttgart 21: Zehntausende wollen &quot;oben bleiben&quot; (n-tv)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/newsticker/politik/stuttgart-21-konflikt-haelt-an;2670237&quot; title=&quot;Handelsblatt&quot;&gt;Stuttgart-21-Konflikt hält an (Handelsblatt)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Artikel über die Anti-AKW-Demo in München:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.br-online.de/aktuell/anti-atom-demonstration-akw-muenchen-ID1286271112738.xml&quot; title=&quot;Bayerischer Rundfunk&quot;&gt;Anti-Atomkraft-Demo: Zehntausende gehen auf die Straße (BR)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/politik/anti-atom-demo-in-muenchen-strahlendes-comeback-1.1010223&quot; title=&quot;Süddeutsche&quot;&gt;Anti-Atom-Demo in München: Strahlendes Comeback (Süddeutsche)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/politik/anti-atom-demo-in-muenchen-gegen-die-atomkraft-1.1010206&quot; title=&quot;Süddeutsche&quot;&gt;Bildstrecke: Anti-Atom-Demo in München – 50.000 gegen die Atomkraft (Süddeutsche)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,722276,00.html&quot; title=&quot;Spiegel Online&quot;&gt;Anti-Atom-Demo: Tausende bilden Menschenkette durch Münchens Innenstadt (SpOn)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1160952/Muenchen-Demonstration-gegen-Atomkraft#/beitrag/video/1160952/Muenchen-Demonstration-gegen-Atomkraft&quot; title=&quot;ZDF heute&quot;&gt;Video: Heißer Herbst in München (ZDF heute-Nachrichten)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Links zu Stuttgart 21-Artikeln von gestern, nicht direkt demobezogen:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E7E694EADABED4527B4BAF1AC07C75DB4~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ&quot;&gt;Stuttgart 21: Der Streich  (FAZ)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/politik/deutschland/:alles-oder-nichts-mappus-sieht-stuttgart-21-als-richtungsentscheid/50180499.html&quot; title=&quot;FTD&quot;&gt;Alles oder nichts: Mappus sieht Stuttgart 21 als Richtungsentscheid (FTD)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/stuttgart-die-protest-demokratie-1.1010052&quot; title=&quot;Süddeutsche&quot;&gt;Widerstand der Wähler: Die Protest-Demokratie (Süddeutsche)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-10/geissler-stuttgart-baustopp-schlichtung?page=1&quot; title=&quot;Zeit Online&quot;&gt;Stuttgart 21: Geißler will nicht aufgeben (Zeit)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2010/41/Theater&quot; title=&quot;Zeit&quot;&gt;Politisches Theater: Spiele im Sturm (Zeit)&lt;/a&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 Oct 2010 06:36:45 +0200</pubDate>
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    <category>Anti-AKW</category>
<category>Demonstration</category>
<category>Laufzeitverlängerung</category>
<category>Medien</category>
<category>München</category>
<category>S21</category>
<category>Stuttgart</category>
<category>Stuttgart 21</category>

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<item>
    <title>Internationale Medienfundstücke zu Stuttgart 21</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/192-Internationale-Medienfundstuecke-zu-Stuttgart-21.html</link>
            <category>Mediales</category>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe mir gestern und heute mal einen Blick in die ausländische Presse erlaubt und ein paar Links zu Stuttgart 21 eingesammelt. Aus sprachtechnischen Gründen gibt es allerdings weder spanische, noch portugiesische Texte. Französische Texte fallen auch heraus, weil ich dort bei den interessanter klingenden Überschriften immer an Abo-Mauern landete.&lt;br /&gt;
Überhaupt bin ich relativ oft in den internationalen Medien auf Abo-Bereiche gestoßen, dagegen ist die Auswahl in unserer Medienlandschaft echt riesig. Regional und überregional konnte ich übrigens feststellen, dass sich die Medien sehr unterschiedlich mit dem Thema befassen. So wird in unserem Nachbarland Schweiz das Thema Stuttgart 21 sehr aufmerksam verfolgt, während es in einigen Ländern nur vereinzelt oder gar nicht wahrgenommen wird. Ich fange auch gleich mit der Schweiz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Artikel aus schweizer Medien:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.videoportal.sf.tv/video?id=7a83745d-2789-453b-89c9-478b419453a3&quot; title=&quot;Schweizer Fernsehen&quot;&gt;Stuttgart 21 - Rundschau - Schweizer Fernsehen: SF Videoportal&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.aargauerzeitung.ch/international/konflikt-um-stuttgart-21-weitet-sich-aus-hunderte-verletzte-100230927&quot; title=&quot;Aargauer Zeitung&quot;&gt;Konflikt um Stuttgart 21 weitet sich aus - hunderte Verletzte - International - Aargauer Zeitung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.aargauerzeitung.ch/international/nach-polizeigewalt-100000-demonstranten-auf-der-strasse-100273830&quot; title=&quot;Aargauer Zeitung&quot;&gt;Nach Polizeigewalt: 100000 Demonstranten auf der Strasse - International - Aargauer Zeitung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.aargauerzeitung.ch/international/in-der-schweiz-koennte-so-was-ned-passiere-gell-100372881&quot; title=&quot;Aargauer Zeitung&quot;&gt;«In der Schweiz könnte so was ned passiere, gell?» - International - Aargauer Zeitung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/international/polizei_wasserwerfer_stuttgart-21_1.7755795.html&quot; title=&quot;NZZ&quot;&gt;Die Polizei «langt mal hin» (International, NZZ Online)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/international/in_stuttgart_fallen_die_ersten_baeume_1.7763114.html&quot; title=&quot;NZZ&quot;&gt;In Stuttgart fallen die ersten Bäume (International, NZZ Online)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/international/die_lage_in_stuttgart_eskaliert_1.7758052.html&quot; title=&quot;NZZ&quot;&gt;Die Lage in Stuttgart gerät ausser Kontrolle (International, NZZ Online)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/international/stuttgart_21_protest_1.7775369.html&quot; title=&quot;NZZ&quot;&gt;Zehntausende protestieren gegen «Stuttgart 21» (International, NZZ Online)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/international/polizeiaktion_in_stuttgart_wird_zum_thema_im_bundestag_1.7759950.html&quot; title=&quot;NZZ&quot;&gt;Polizeiaktion in Stuttgart wird zum Thema im Bundestag (International, NZZ Online)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/gleise_und_entgleisungen_1.7870318.html&quot; title=&quot;NZZ&quot;&gt;Gleise und Entgleisungen (International, NZZ Online)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;England&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mit der englischen Presse habe ich ein paar Probleme. Ich kenne nicht alle Zeitungen und bei denen, die ich kenne waren die Artikel zumeist kostenpflichtig. Darum nur:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/world/gallery/2010/oct/01/protest-germany-stuttgart-21&quot; title=&quot;The Guardian&quot;&gt;Protesters clash with German police over Stuttgart 21 rail project | World news | guardian.co.uk&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/world/2010/sep/07/germany-rail-transport&quot; title=&quot;The Guardian&quot;&gt;Stolid Stuttgart&#039;s citizens give the German city a whiff of Paris in 1968 | World news | Guardian Weekly&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/world/2010/oct/04/germany-stuttgart-rail-development-election&quot; title=&quot;The Guardian&quot;&gt;Germany sees Stuttgart rail development become hot election issue | World news | The Guardian&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Australien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://news.smh.com.au/breaking-news-world/clashes-at-german-demo-as-50000-rally-20101002-161gy.html&quot; title=&quot;Sidney Morning Herald&quot;&gt;Clashes at German demo as 50,000 rally - The Sidney Morning Herald&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;USA&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Hier kommt gleich auch ein Link zur Washington Post. Um den Artikel lesen zu können, muss man mit Mailadresse und einem Passwort einen &lt;em&gt;kostenlosen Account&lt;/em&gt; anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/09/30/AR2010093003592.html&quot; title=&quot;Washington Post&quot;&gt;German police hit protesters with water cannons - Washington Post&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2010/10/02/world/europe/02germany.html&quot; title=&quot;NY Times&quot;&gt;Crowds Fault Police Actions in Stuttgart - NYTimes.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2009/10/03/arts/design/03railway.html&quot; title=&quot;NY Times&quot;&gt;Architecture - Last Call for an Elegant Rail Station - Review - NYTimes.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703735804575536043309744522.html?KEYWORDS=stuttgart&quot; title=&quot;Wall Street Journal&quot;&gt;Stuttgart Rails Against Station Revamp - Wall Street Journal - WSJ.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Internationale Seiten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.expatica.com/de/news/local_news/tear-gas-fired-as-german-rail-protest-turns-ugly_100091.html&quot; title=&quot;Expatica&quot;&gt;Tear gas fired as German rail protest turns ugly &lt; German news | Expatica Germany&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.expatica.com/de/news/local_news/german-city-braces-for-fresh-demo-after-bloody-clashes_100308.html?ppager=0&quot; title=&quot;Expatica&quot;&gt;German city braces for fresh demo after bloody clashes (page 1) &lt; German news | Expatica Germany&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.euronews.net/2010/10/05/stuttgart-21-protests-to-continue/&quot; title=&quot;Euronews&quot;&gt;euronews - “Stuttgart 21” protests to continue&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.railjournal.com/newsflash/merkel-urges-calm-after-stuttgart-21-clashes.html&quot; title=&quot;International Railway Journal&quot;&gt;Merkel urges calm after Stuttgart 21 clashes - International Railway Journal&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren erstmal alle nennenswerten Artikel, die ich frei zugänglich finden konnte. Ich bin auch noch auf zahlreiche Artikel in diversen internationalen Blogs gestoßen, die ich aber zunächst noch alle lesen muss und dann veröffentliche, wenn Interesse besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Oct 2010 22:41:47 +0200</pubDate>
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    <category>International</category>
<category>Medien</category>
<category>S21</category>
<category>Stuttgart 21</category>

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<item>
    <title>Frau zu Guttenberg, CDU-Politiker und die historische Scheinheiligkeit</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/190-Frau-zu-Guttenberg,-CDU-Politiker-und-die-historische-Scheinheiligkeit.html</link>
            <category>Mediales</category>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Letzte Nacht schrieb ich ja die &lt;a href=&quot;http://farlion.com/archives/189-Tatort-Internet-RTL2-versaut-Format-in-gewohntem-Stil.html&quot; title=&quot;Kritik zu Tatort Internet&quot;&gt;Kritik zum neuen RTL2-Format Tatort Internet&lt;/a&gt;. In Ruhe gelassen hat mich das Thema allerdings nicht.&lt;br /&gt;
In den letzten 3 Jahren werden die Themen Kinderpornographie und Kindesmissbrauch immer wieder, besonders von CDU/CSU, als Gründe für Zensurmaßnahmen und zur Kriminalisierung des Internets instrumentalisiert. Fakt ist aber, dass gerade dieses Parteienbündnis schon vor vielen Jahren massiv dazu beitrug, dass kinderpornographische Inhalte im Internet &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; verfolgt werden konnten. Ich werde gleich mal einen kleinen Zeitsprung machen und diejenigen unter Euch, die ebenfalls schon seit Mitte der &#039;90er Jahre im Netz sind, werden sich vielleicht schmerzlich erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schreiben das Jahr 1998, die Ära Kohl geht zuende, Schröder steht am Start seiner Kanzlerschaft. Kinderpornographie und Kindesmissbrauch sind bereits feste Themen in der Netzwelt und werden von den Nutzern bereits massiv verurteilt. Der Staat beschäftigt sich kaum mit dem brisanten Thema und wenn, dann fällt er dadurch auf, dass er Internetuser anklagt und schikaniert, die entsprechende Seiten der Polizei zur Anzeige bringen. Wer in diesem Jahr auf ein Angebot mit kinderpornographischen Inhalten stößt und dieses der Polizei meldet, läuft große Gefahr, dass wenig später die Polizei mit einem Großaufgebot vor der Tür steht und sowohl Computer, Disketten, CDs, Aktenordner, Fotoalben und Monitore (!) beschlagnahmt, weil dort ja kinderpornographisches Material vorhanden sein könnte.&lt;br /&gt;
Warum das so war, erklärte die seltsame der Logik, der sich damals rechtfertigenden Unionspolitiker:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;Wer eine Internetseite mit kinderpornographischen Inhalten besucht hat, hat gegen geltendes Gesetz verstoßen und macht sich damit strafbar.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:157 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;141&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/ngkl_200.png&quot; title=&quot;Netz gegen Kinderporno&quot; alt=&quot;Netz gegen Kinderporno&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das &quot;Netz gegen Kinderporno&quot; Banner &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Und tatsächlich wurden auf einigen dieser Rechner auch Bilder gefunden. Es handelte sich dabei allerdings nicht um wissentlich heruntergeladenes Material, sondern um den Cache des Browsers, von dem damals viele User noch gar nicht wussten, dass er existiert und wie er zu löschen ist. Für die Staatsanwälte stand der Besitz dieser Bilder fest und die Politiker unterstützten die Justiz wo immer es ging und rechtfertigten diese Durchsuchungen, Ermittlungs- und Strafverfahren entgegen aller Vernunft und aller Argumente der Kinderschützer.&lt;br /&gt;
Dieses gravierende Fehlverhalten von Politik und Justiz gipfelte schließlich darin, dass Hinweise auf Kinderpornographie nicht mehr verfolgt werden konnten, weil die User sich schlichtweg nicht mehr trauten, entsprechende Fundstücke den Behörden zu melden.&lt;br /&gt;
Die Unzufriedenheit über diesen Zustand riss allerdings nicht ab. Es bildeten sich Initiativen, die, von Politik und Justiz geflissentlich ignoriert, immer lauter ihren Unmut über diese Situation öffentlich äußerten. Als die Stimmung auf dem negativen Höchststand angelangt war, schlossen sich fünf große Kritiker des politischen Missstands zusammen und initiierten das &lt;strong&gt;Netz gegen Kinderporno&lt;/strong&gt;, dessen Symbol rechts zu sehen ist. Diese fünf Kritiker waren der &lt;em&gt;Deutsche Kinderschutzbund&lt;/em&gt;, das &lt;em&gt;FifF - Forum Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung&lt;/em&gt;, der &lt;em&gt;Heise Verlag&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Spiegel Online&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Stern Online&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
Dieses politisch unabhängige Netzwerk richtete die erste anonyme Meldestelle für kinderpornographische Fundstücke im Internet ein, was eigentlich Sache der Politik und der Justiz gewesen wäre. Die Aktionsgrafik des Netzwerks fand sich danach auf zahlreichen privaten, kommerziellen und medialen Websites wieder und wurde damals zu einem Symbol gegen die kontraproduktive und kriminalisierende Stellung der Politik und der Justiz.&lt;br /&gt;
Wer jetzt allerdings glaubt, die Politiker hätten schnell daraus gelernt, der täuscht sich. Das Netz gegen Kinderporno war über mehrere Jahre aktiv, bevor die Politik endlich den Schritt machte, das Melden krimineller Fundstücke aus dem Internet nicht mehr unter Strafe zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn unsere Politiker sich heutzutage hinstellen, um sich als die Vertreter der Moral und die Schützer unserer Kinder zu positionieren, sollten sie - und das geht jetzt besonders in die Richtung CDU/CSU - einmal die eigene Vergangenheit aufarbeiten und sich selbst fragen, warum sie über Jahre hinweg die Täter geschützt und die ehrlich besorgten Internetnutzer verfolgt haben. Damit waren sie Wegbereiter des Zustands, der heute existiert.&lt;br /&gt;
Frau zu Guttenberg dagegen möchte ich anraten, sich einmal realistisch zu informieren und nicht blind der moralisch zweifelhaften Linie der Parteipolitik ihres Mannes zu vertrauen. Sie sollte nicht pauschal weite Teile des Internets kriminalisieren, sondern darüber nachdenken, warum vielen Internetnutzern zu dieser Zeit das Vertrauen in den Kinderschutz durch Politik und Justiz verloren ging.&lt;br /&gt;
Ich stelle hier nicht die Motivation der Frau zu Guttenberg in Frage. Ich glaube auch nicht, dass sie den Kinderschutz aus rein öffentlichkeitswirksamen Gründen vertritt. Ich vermute schon, dass sie es ehrlich meint. Nur der Weg, den sie beschreitet, wirkt sehr naiv und uninformiert, besonders was die Bekämpfung der Kinderpornographie in der Vergangenheit betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet war der Politik schon immer um einige Schritte voraus und die Politik hätte sich viel nützliches Wissen von den aufgeklärten Internetnutzern vermitteln lassen können. Leider hat sich daran bis heute nichts geändert und ich befürchte, ich werde in 10 Jahren wahrscheinlich einen ähnlichen Artikel in Bezug auf die heutige Zeit verfassen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 Oct 2010 11:22:27 +0200</pubDate>
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    <category>cdu</category>
<category>csu</category>
<category>guttenberg</category>
<category>internet</category>
<category>kinderschutz</category>
<category>medien</category>
<category>politik</category>
<category>rtl2</category>
<category>tatort internet</category>

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<item>
    <title>Tatort Internet - RTL2 versaut Format in gewohntem Stil</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/189-Tatort-Internet-RTL2-versaut-Format-in-gewohntem-Stil.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 180px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;180&quot; height=&quot;140&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/tatortinternet.png&quot; title=&quot;Logo Tatort Internet&quot; alt=&quot;Logo Tatort Internet&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Logo: Tatort Internet/RTL2&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Mit großen Worten wurde gestern von einigen Medien das neue Format des Niedrigniveausenders RTL2 angekündigt. &lt;strong&gt;Tatort Internet - Schützt endlich unsere Kinder&lt;/strong&gt;, so der pathetische Titel des &lt;em&gt;investigativen und aufklärenden&lt;/em&gt; Formats, das eigentlich alles tat, nur nicht aufklären. Als prominente Gesichter gaben sich der ehemalige Hamburger Innensenator, Udo Nagel, und die Ehefrau des Verteidigungsministers, Stephanie zu Guttenberg, her, die sich damit wohl keinen großen Gefallen taten.&lt;br /&gt;
Die Sendung selbst lief, anders als von einigen Medien vorab geschildert, in gewohnter Manier von RTL2 ab: hektische Schnitte und Blenden, dramatische Farbfilter und reißerische Zwischenblenden. Dazu Texte, die vor Pathos trieften und selbst spekulative Aussagen unnötig dramatisierten. Schon im Einführungstext wurde das Internet als &quot;&lt;em&gt;der größte Tatort der Welt&lt;/em&gt;&quot; bezeichnet, was natürlich schonmal vollkommener Unsinn ist. Gezeigt wurden 4 Fälle, die nach Aussage der Moderatoren echt und nicht nachgestellt gewesen wären. Wenn das tatsächlich der Fall war, dann zeigte sich RTL2 in unverantwortlicher Weise unprofessionell und verursachte mehr Schaden, als die Sendung an Nutzen gebracht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall schilderte man zunächst, wie sich die &quot;Journalistin&quot; Beate Krafft-Schöning mit ihrem Lockvogel, einer 18jährigen Schauspielerin, die sich als 13- bzw 14jährige ausgab, in einen Chat einloggte. Gleich darauf wurde den Zuschauern suggeriert, dass dieses Mädchen alle 2-3 Minuten von erwachsenen Männern angeschrieben worden sei. Da stellt sich mir gleich die Frage, bei welchem Chat das gewesen sein soll. War es eine Flirtbörse? War es ein Kinderchat? War es ein Community-Chat irgendeines Soicial Networks? Diese Frage wurde schonmal nicht beantwortet. Beim intellektuell benachteiligten Zuschauer bleibt nur hängen: Chat = böse, weil voll von Pädophilen. Hier sollte gezielt Angst erzeugt werden, indem der Eindruck erweckt wurde, dass sich in jedem Chat nur potentielle Kriminelle auf der Suche nach Kindern herumtreiben. Das ist, soviel kann ich aus mittlerweile 16 Jahren Interneterfahrung - unter anderem auch als Moderator in Chats und Foren größerer Communities - behaupten, definitiv eine völlig falsche Darstellung, die nur darauf aus ist, Angst und Schrecken unter den Menschen zu verbreiten, die sich mit dem Internet &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; auskennen, was heute leider noch bei vielen Eltern der Fall ist.&lt;br /&gt;
Aber weiter: &lt;br /&gt;
Immer wieder wurden zeilenweise Ausschnitte aus Chats eingeblendet. Erstaunlicherweise immer erst ein Satz des mutmaßlich Kriminellen, dann die Antwort des Lockvogels. Manko: es wurden immer nur die schlüpfrigen Ausschnitte gebracht und zeitweise hatte man das Gefühl, der potentielle Bösewicht würde auf einen vorangegangenen Satz des Lockvogels antworten. Also völliges Fehlen einer Transparenz. So lässt sich vom Zuschauer weder klar erfassen, ob der Lockvogel darauf hingearbeitet hat oder ob die Männer wirklich so dummdreist aufgetreten sind. Auch wurde nicht einmal gezeigt, wie eine dieser schlüpfrigen Fragen negativ beantwortet wurde. Im Gegenteil, es wurde immer bereitwillig Auskunft gegeben. Das halte ich schlichtweg für unrealistisch. Einige dieser Fragen waren so direkt sexueller Natur, dass wohl die meisten Mädchen schreiend den Laptop zugeklappt hätten.&lt;br /&gt;
Der nächste Punkt: Bereits im ersten Fall wurde der Nickname des Chatters immer wieder genannt und auch in den Chateinblendungen gezeigt. Es handelte sich dabei um einen Namen mit angestellter Nummer, wie sie oft vergeben wird, wenn der Name ohne Nummer bereits vergeben ist. Ich sehe schon haufenweise Chatter, Forennutzer und Netzwerknutzer mit dem gleichen Namen vor mir, die sich in den nächsten Tagen mit Sicherheit unbequeme Fragen stellen lassen müssen und die gar nicht wissen, warum. Ganz dickes Fehlverhalten von RTL2.&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist man in der Sendung soweit, dass der mutmaßliche Täter zum Haus gelockt wurde und dort von 3 Personenschützern, 2 Kameraleuten, mindestens einem Tontechniker und der Moderatorin Krafft-Schöning so unter Druck gesetzt und eingeschüchtert wurde, dass  sich wohl jeder Polizist bei einem findigen Anwalt ein Disziplinarverfahren bei solchem Verhalten eingehandelt hätte.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss wurde den Zuschauern noch mitgeteilt, dass man den mutmaßlichen Kinderschänder der Polizei gemeldet hätte, die nun ermitteln würde.&lt;br /&gt;
Und jetzt wurde es geschmacklos. Jetzt stellten sich die Moderatoren hin und malten fiktive Horrorszenarien aus, was nicht alles hätte passieren können. Angesichts dieses Themas war das weder angemessen noch hilfreich, sondern schürte nur wieder Angst bei unbedarfteren Zuschauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Fall stellte man einem mutmaßlichen Kinderschänder per Lockvogel in einem Restaurant die Falle. Hierbei handelte es sich angeblich um einen Gymnasiallehrer, verheiratet mit Kind. Hier lässt sich der mutmaßliche Kinderschänder zunächst auf ein Gespräch mit dem Lockvogel ein. Als das Mädchen dann vorgeblich zur Toilette geht, schaltet sich die Moderatorin ein, umringt den Mann mit dem ganzen Team, eröffnet ihm dann schließlich, er käme jetzt ins TV. Der Mann sagt daraufhin fassungslos nichts mehr, worauf die Moderatorin das Bohren anfängt: &lt;em&gt;&quot;Warum reden sie nicht mit mir? Wollen sie mir nichts mehr sagen? Warum sagen sie jetzt nichts?&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Plötzlich wird die Hintergrundmusik dramatisch und die Stimme des Off-Sprechers nimmt ebenfalls einen dramatischen Ausdruck an. Anscheinend war der Mann zusammen mit einem Pärchen in dem Restaurant. Jetzt folgt ein wirrer Zusammenschnitt aus Spekulationen, vor Ort Bildern, Rekonstruktionen und der Fluchtbeschreibung des mutmaßlichen Täter-Trios.&lt;br /&gt;
Auch hier folgen wieder spekulative Horroszenarios und dann der schockierende Hinweis, dass die Polizei nichts machen könnte, weil der selbst der Staatsanwaltschaft das Material von RTL2 zu dünn war.&lt;br /&gt;
Mal ganz ehrlich: wenn das Gezeigte echt war und das Trio tatsächlich auf junge Mädchen aus gewesen wäre, so kann sich RTL2 auf eine Sache verlassen: Die wären in der Zukunft vorsichtiger und würden, falls sie tatsächlich entsprechend veranlagt sind, ihre Spuren besser verwischen. Das wäre dann eine echte Glanzleistung von RTL2.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Fall wurde ähnlich vorgegangen, nur dass der Lockvogel den mutmaßlichen Täter in einem Straßencafé einer Fußgängerzone traf. Hier wird es etwas seltsam. Der Lockvogel gab sich als 13jährige aus, der mutmaßliche Pädophile gab sein Alter mit 20 an und wurde während der ganzen Konfrontation - wieder umzingelt von Kameraleuten, Techniker und Personenschützern, diesmal zusätzlich mit vielen Zuschauern - auf unseriöseste Art ins Verhör genommen. &lt;br /&gt;
Auch er wurde eingeschüchtert und in die Mangel genommen, wurde allerdings mit einem gönnerhaften &lt;em&gt;&quot;Ich hoffe, ich treff&#039; sie nie wieder&quot;&lt;/em&gt; gnädig laufen gelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Fall wird es jetzt wirklich unverantwortlich. Ein 13jähriges Mädchen und dessen Mutter berichten darüber, wie das Mädchen sich als 12jährige dazu erpressen lassen hat, Nacktbilder zu einem angeblich 16jährigen Chatter zu schicken. Im Gegensatz zu den drei vorangegangenen Fällen kam diese Beschreibung auch realistisch rüber.&lt;br /&gt;
Ein Chatter brachte das Mädchen dazu, ihm ein anzügliches Bild zu schicken und erpresste es schließlich damit, das Bild mit ihrem Namen zusammen zu verbreiten, wenn sie nicht mehr schickt.&lt;br /&gt;
Es endete damit, dass ihre Mutter mit ihr zur Polizei ging und der Chatter sich als 35jähriger, einschlägig vorbestrafter entpuppte. Auch die Empörung der Mutter ist zu verstehen, angesichts der Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einstellte, weil der 35jährige bereits eine weit höhere Strafe für eine härtere Straftat erwartete.&lt;br /&gt;
Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass RTL2 während des gesamten letzten Beitrags das junge Mädchen ohne jegliche Anonymisierung gezeigt und interviewt hat. Bleibt zu hoffen, dass dieses Mädchen dadurch jetzt nicht genau dem ausgesetzt wird, womit sie sich hat erpressen lassen: dem Spott der Mitschüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gesamten Sendung, die ja den bezeichnenden Beisatz &lt;em&gt;&quot;Schützt endlich unsere Kinder&quot;&lt;/em&gt; trägt, wurde übrigens nicht ein einziger Tipp für Eltern gegeben. Es wurde nicht darauf hingewiesen, dass man Kinder nicht völlig unkontrolliert surfen lassen soll, es wurde nicht auf Filtermaßnahmen hingewiesen und auch die vielen vorhandenen Familien- und Kinderschutzprogramme fanden nicht ein einziges Mal Erwähnung.&lt;br /&gt;
Dieses Format fährt aus rein kommerziellen Gründen auf der Schiene eines ernsthaften Themas, ohne wirklich aufzuklären oder etwas zum Kinderschutz beizutragen. Stattdessen wird auf die RTL2-typische Effekthascherei gesetzt und vermeintlich spektakuläre Dramatik vor Seriösität gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Fazit:&lt;br /&gt;
Ein absoluter Fehlschlag, der bisherige RTL2-Produktionen in keinster Weise übertrifft. Flach, pathetisch, unsachlich und denkbar ungeeignet, Eltern aufzuklären oder Kinder zu schützen. Jede weitere Sendung wäre rausgeworfenes Geld.&lt;br /&gt;
Ach ja, bezüglich Stephanie zu Guttenberg: Farblos, mit Standardfloskeln, die keine neuen Informationen beinhalteten. Man hätte sie auch getrost weglassen können. Schlechter wäre die Sendung dadurch auch nicht geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auch Stimmen aus den Medien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/medien/tv-kritik-tatort-internet-frau-zu-guttenbergs-bulldozerfahrt-1.1009511&quot; title=&quot;SZ&quot;&gt;TV-Kritik: &quot;Tatort Internet&quot; Frau zu Guttenbergs Bulldozerfahrt (süddeutsche.de)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,721854,00.html&quot; title=&quot;SpOn&quot;&gt;RTL-2-Show &quot;Tatort Internet&quot;: Mit versteckter Kamera gegen Kindesmissbrauch (SpOn)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EE79A7B30C87247DA939D3BD442AA8AF9~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;FAZ.net&quot;&gt;&quot;Tatort Internet&quot;: Gepixelter Horror (FAZ.net)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/kultur/medien/rtl_2/index.jhtml&quot; title=&quot;wdr.de&quot;&gt;&quot;Tatort Internet - Schützt endlich eure Kinder&quot;: Fallensteller auf Pädophilenjagd (wdr.de)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/TV-Kritik-Tatort-Internet-Schuetzt-endlich-unsere-Kinder-startete-auf-RTL-2-1104051.html&quot; title=&quot;heise.de&quot;&gt;TV-Kritik: &quot;Tatort Internet - Schützt endlich unsere Kinder&quot; startete auf RTL 2 (Stefan Niggemeier auf heise.de)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/kultur/medien/die-ministergattin-hilft/-/1473342/4727078/-/index.html&quot; title=&quot;FR-Online&quot;&gt;&quot;Tatort Internet&quot;: Die Ministergattin hilft (Frankfurter Rundschau)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/Viel-zu-reisserisch-zu-Guttenberg-bei-RTL-II-id3807011.html&quot; title=&quot;Der Westen&quot;&gt;Viel zu reißerisch - zu Guttenberg bei RTL II (Der Westen)&lt;/a&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 07 Oct 2010 22:01:44 +0200</pubDate>
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    <category>medien</category>
<category>rtl2</category>
<category>tatort internet</category>
<category>tv</category>

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    <title>Qualitätsjournalisten sind feige</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/185-Qualitaetsjournalisten-sind-feige.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Gleich vorweg: Wenn ich von &quot;Qualitätsjournalisten&quot; schreibe, dann meine ich damit die selbsternannten, selbstherrlichen und selbstbezogenen Helden der Schreiberzunft, denen wir Amateure aus später noch geschilderten Gründen ein Dorn im Auge sind. Es gibt auch professionelle Journalisten, wie beispielsweise &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/&quot; title=&quot;Stefan Niggemeier&quot;&gt;Stefan Niggemeier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.indiskretionehrensache.de/&quot; title=&quot;Indiskretion Ehrensache&quot;&gt;Thomas Knüwer&lt;/a&gt;, die ich persönlich sehr schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://farlion.com/archives/183-So-zynisch-ist-Stern.de.html&quot; title=&quot;So zynisch ist Stern.de&quot;&gt;Gestern schrieb ich über den Stern-Schreiber Felix Disselhoff&lt;/a&gt; und seinen unsäglichen Bericht über Twitter und &quot;das Web&quot;. Neben mir schrieben auch &lt;a href=&quot;http://weizenspr.eu/2010/von-amoklaufen-und-kotzorgien/&quot; title=&quot;weizenspr.eu&quot;&gt;weizenspr.eu&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.bildblog.de/22779/ausgebildet-und-sensibel/&quot; title=&quot;BILDblog&quot;&gt;BILDblog&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://achinger.com/die-textbausteine-der-gewohnheitsheuchler/&quot; title=&quot;Till Achinger&quot;&gt;Till Achinger&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.monsieurcroche.ch/ld/2010/09/21/weshalb-guter-journalismus-fur-die-demokratie-wichtig-ist/&quot; title=&quot;Literatur &amp;amp; Debatte&quot;&gt;Literatur&amp;Debatte&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.digitalresident.de/2010/09/22/hohn-und-spott-fur-stern-de/&quot; title=&quot;Digitalresident.de&quot;&gt;Digitalresident.de&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.burks.de/burksblog/2010/09/22/so-zynisch-und-dumm-ist-stern-de&quot; title=&quot;Burks&#039; Blog&quot;&gt;Burks&#039; Blog&lt;/a&gt; lesenswerte Artikel darüber.&lt;br /&gt;
Auch die Reaktionen auf Twitter zeigten deutlich, wie inhaltlich daneben der Autor beim Stern mit seinem &lt;em&gt;kernkopierten&lt;/em&gt; Werk war. &lt;br /&gt;
Anders als Stern.de werde ich jetzt nicht anfangen, einzelne Tweets zu zitieren. Das würde zum einen den Rahmen sprengen und weiterhin wäre es auch wirklich unverzeihlich wenn ich einen der vielen originellen und guten Tweets vergessen würde. Darum einfach die Twittersuche nach &lt;em&gt;#stern&lt;/em&gt; bemühen und sich selbst ein Bild machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erst provozieren, dann abtauchen - die gängige Praxis schlechter Journalisten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zum Amoklauf in Lörrach, der ja der Anlass zu Disselhoffs Webschelte war, ist die Zahl der Tweets zu Disselhoffs Artikel ungleich höher und selbst jetzt schlagen immer noch vereinzelt Ansichten und Meinungen ein, die dem Autor eigentlich die Schamesröte ins Gesicht treiben sollten.&lt;br /&gt;
Felix Disselhoff hat die Twitternutzer und &quot;das Web&quot; (&lt;em&gt;seine&lt;/em&gt; Worte!) herausgefordert und die Antworten darauf entlarvten ihn als arroganten, kopierenden, schlecht recherchierenden Lohnschreiber, ohne jegliche Motivation zu einer vernünftigen Hintergrundrecherche oder sachlichen Auseinandersetzung mit dem, was da getwittert wurde.&lt;br /&gt;
Stern.de selbst gibt unter dem Artikel den Lesern keinerlei Möglichkeit, zu dem Bericht Stellung zu nehmen und der Autor selbst hüllt sich in tiefes Schweigen und schreibt auch nicht ansatzweise nur einen Satz zu der Kritik an ihm oder den Vorwürfen bezüglich der geringen Qualität seiner Art von Journalismus. Fatal für ihn ist dabei die Tatsache, dass die Twitterreaktionen auf seinen Artikel ungleich höher sind, als die Tweets auf den Amoklauf selbst, was in logischer Konsequenz eigentlich einen Artikel wert sein müsste.&lt;br /&gt;
Aber ähnliches erlebt man seit Jahren immer wieder: Selbst ernannte &quot;Qualitätsjournalisten&quot;, die sich mit &lt;em&gt;dem gemeinen Internetpöbel&lt;/em&gt; anlegen, erstaunlich fundiert etwas auf die Nase bekommen, um im Anschluss daran den Kopf in den Sand zu stecken und es auszusitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Spirale der (medialen) Gewalt dreht sich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So könnte die Schlagzeile in den professionellen Medienerzeugnissen klingen, wenn es beispielsweise um das Thema &lt;em&gt;Blogs und Journalismus&lt;/em&gt; geht. Und tatsächlich kann man, mit genug schlechtem Geschmack wie dem meinen, durchaus Parallelen zu militärischen Konflikten ziehen. &lt;br /&gt;
Auch im mittlerweile seit Jahren anhalten Disput zwischen Bloggern und professionellen Medien läuft es in der Regel immer so ab:&lt;br /&gt;
Ein Journalist oder ein Medienunternehmen holt aus und startet den Erstschlag völlig unangebrachter Vorwürfe und Anschuldigungen gegen die -zumeist privaten- Blogger und Web-Autoren. Die Blogger schlagen zurück, teilweise emotional, teilweise jedoch auch sachlich fundiert und gut recherchiert. Und was viele der Blogger in diesem Moment auszeichnet ist die Tatsache, dass sie sich nicht die Blöße geben wollen, der professionellen Journallie eine Bestätigung ihrer Meinung auszustellen. Aus diesem Grund beißen sie sich fest, recherchieren intensiver und tauschen sich über Verlinkungen und Mails aus, bis sich aus vielen Einzelrecherchen ein demontierendes Gesamtbild ergibt, wie sich gestern wieder vorbildlich zeigte.&lt;br /&gt;
Die Profis ziehen sich angeschlagen zurück, jedoch ohne Stellung auf aktuelle Blogartikel zu beziehen und warten auf die nächste Gelegenheit, vermeintlich besser vorbereitet, wieder zuschlagen zu können. Und dann beginnt das Spiel von vorne: Wenige Journalisten versuchen durch Einzelrecherche ein großes Netz von Bloggern bloßzustellen und bekommt wieder etwas auf die Nase.&lt;br /&gt;
Auf diesem medialen Kriegsschauplatz sind die professionellen Medien zwar die Großmacht, sie erreichen Leserzahlen weit über denen einzelner Blogs, gleichzeitig sind sie aber auch die Verlierer, denn die Blogger verfügen über etwas, was den Profis aus Auflagen- und Marktanteilsdenken heraus mittlerweile völlig abhanden gekommen ist: Der Wille zur Vernetzung, zu gegenseitigem Informationsaustausch und zur Zusammenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rhetorik ist nicht gleichbedeutend mit Qualität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oftmals wird die Ausdrucksweise der Blogger kritisiert. Sie ist den Profis nicht gewählt, nicht feinsinnig genug. Es fehle ihr an umschreibenden Formulierungen. Es stimmt, Blogger schreiben oftmals so, wie sie es in ihrem Leben gelernt haben oder wie sie von ihrer Umwelt geprägt wurden. Aber ist es denn so gravierend, ob da steht &lt;em&gt;&quot;Der stromlinienförmige Sportwagen verlor aufgrund der Straßenbeschaffenheit und den Witterungseinflüssen die Traktion...&quot;&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;&quot;Der Porsche kam auf glattem Asphalt und durch den Regen ins Schleudern...&quot;&lt;/em&gt;? Ist der ausformulierte Satz qualitativ besser? Nein, denn beide Sätze geben den gleichen Sachverhalt wieder, nur der zweite Satz ist eben so geschrieben, wie die Masse der Bevölkerung spricht und das ist kein Nachteil, denn ihn versteht jeder auf Anhieb. &lt;br /&gt;
Ich selbst schreibe auf eben diese Art. Natürlich könnte ich meine Artikel mit Fremdwörtern spicken, bei passenden und unpassenden Gelegenheiten Schriftsteller, Philosophen und andere Wortakrobaten zitieren, aber was würde mir das bringen? Es macht weder mich, noch meine Artikel besser und würde eventuell höchstens dazu führen, dass Leser davor zurückschrecken, sich in den Kommentaren mit mir auszutauschen, weil sie befürchten würden, sie wären mir rhetorisch vielleicht nicht gewachsen. Und DAS wäre mir absolut nicht recht, denn ich suche, ganz im Gegensatz zu vielen professionellen Medien, den Meinungsaustausch mit meinen Lesern.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Vorteil der schlichten Schreibweise ist, dass der Leser aus meinen Texten zumeist schon klar erkennen kann, ob mich ein Thema bewegt, mich aufregt oder mich gleichgültig lässt. Kurz gesagt: mein Schreibstil gibt auch mein Interesse am Geschriebenen wieder. Ist es ein Fehler, dass ein Leser das Interesse des Autors an seinem Thema wahrnimmt? In meinen Augen nicht. Und darum halte ich es prinzipiell für falsch, Rhetorik mit Qualität gleichzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Ruf nach dem Presserat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felix Disselhoff schreibt, schon fast beleidigt wirkend: &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Pressekodex gilt nun einmal nur für die Presse. Und nicht für ein Medium, welches von vielen fälschlicherweise als die Zukunft des Journalismus betrachtet wird.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es ist richtig, der Pressekodex fühlt sich &lt;a href=&quot;http://www.telemedicus.info/article/1852-Der-Presserat-im-Web-2.0.html&quot; title=&quot;Telemedicus - Presserat im Web 2.0&quot;&gt;noch nicht&lt;/a&gt; zuständig für Blogs. Ob das immer so bleiben wird, das soll die Zukunft zeigen. Aber die meisten Blogger haben auch weder eine journalistische Ausbildung, noch betreiben sie ihre Blogs kommerziell. Viele geben einfach &lt;em&gt;ihre persönliche&lt;/em&gt; Meinung wieder oder schildern etwas aus ihrer Sicht. Bei Twitter trifft das noch expliziter zu. Twitter ist in erster Linie ein Medium, auf dem Menschen ihre persönliche Meinung und persönliche Ansichten in Kurzform wiedergeben, ähnlich wie bei Gesprächen in der Kneipe, im Freundeskreis oder im Arbeitsumfeld. Wer bei Twitter schon nach dem Presserat ruft, der fordert in logischer Konsequenz die generelle Zensur von Meinungen und das kann es einfach nicht sein.&lt;br /&gt;
Ich persönlich könnte allerdings damit leben, wenn der Presserat mal mein Blog unter die Lupe nehmen würde. Ich glaube, ich käme mit verhältnismäßig Rügen im Vergleich zu den kommerziellen Medien weg. UND: Ich würde Rügen sogar an prominenter Stelle publizieren, denn mir fällt es nicht schwer, einen Fehler, der mir nachgeweisen wurde auch richtigzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Internet vergisst nichts&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Satz wird oft zitiert, von wem er ursprünglich stammt, das weiß ich nicht. Fakt ist aber, dass gerade dieser Satz den professionellen &quot;Qualitätsjournalisten&quot; immer wieder den Hals bricht. Und wenn ich, der immer noch dran glaubt, dass der Journalismus irgendwann wirklich mal besser wird, daran denke, wie Herr Disselhoff sich in 10 Jahren bei einem neuen Arbeitgeber vorstellt, der ihn erstmal &quot;googelt&quot; und dann auf den Mist stößt, den er hier verzapft hat, dann gerät der Herr Dissehoff in ein echtes Dilemma. Denn wie erklärt man einem potentiellen Arbeitgeber, dass man sich als Profi von einer Hand voll Amateure vorführen lassen hat?&lt;br /&gt;
Und gerade dieses futuristische Dilemma lässt mich hoffen: Wenn wir heute schon in der Lage sind, die guten und die schlechten Journalisten durch simple Netzrecherche zu unterscheiden, vielleicht wird der Druck auf die Profis dann irgendwann groß genug, dass sie endlich qualitativ hochwertig recherchieren und schreiben und nicht ewig die Keule gegen uns Hobbyschreiber schwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Noch ein letztes Wort zu Herrn Disselhoff&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Felix Disselhoff handelt es sich noch um einen verhältnismäßig jungen Journalisten. Darum hoffe ich für meinen Teil, dass er aus diesem Fauxpas gelernt hat und zukünftig vielleicht etwas mehr Sorgfalt sowohl bei Recherche, als auch beim Wahrheitsgehalt seiner Artikel beweist.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Sep 2010 20:39:21 +0200</pubDate>
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    <category>blogs</category>
<category>medien</category>
<category>stern</category>
<category>twitter</category>

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    <title>So zynisch ist Stern.de</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/183-So-zynisch-ist-Stern.de.html</link>
            <category>Mediales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Gestern hat &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/panorama/nach-amoklauf-in-loerrach-das-web-spottet-1605548.html&quot; title=&quot;Das Web spottet&quot;&gt;Stern.de die User von Twitter, namentlich auch mich, einmal aufs Korn genommen&lt;/a&gt; und daraus ein schnelles Fazit gezogen, das wie folgt lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das Problem ist wie so oft nicht die Nachricht, sondern wie mit ihr umgegangen wird. Während ausgebildete Journalisten darin geschult sind, sensibel mit Daten von Personen umzugehen und Fakten zu recherchieren, steht hingegen bei Twitter die Meinung schnell fest. Der Pressekodex gilt nun einmal nur für die Presse. Und nicht für ein Medium, welches von vielen fälschlicherweise als die Zukunft des Journalismus betrachtet wird. Nur vergleichweise wenige User teilen Neuigkeiten über den Tathergang mit anderen Usern. Zynische Statements überwiegen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, zum Thema Fakten recherchieren schießt Stern.de sich hier schon das erste Eigentor. Twitter-Nutzer &quot;Zyneasthesie&quot; existiert nämlich gar nicht. Die richtige Schreibweise lautet nämlich &lt;strong&gt;zynaesthesie&lt;/strong&gt; und wurde vom &quot;Journalisten&quot; Felix Disselhoff gleich mehrfach falsch geschrieben und bis heute nicht korrigiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber darauf will ich nicht hinaus. Fakt ist, dass Herr Disselhoff unseren Sarkasmus und Zynismus zwar kritisiert, die Hintergründe dazu allerdings - wahrscheinlich aus Unkenntnis - nicht annähernd richtig wiedergibt. So schreibt er beispielsweise&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Dass jetzt eine mitten im Leben stehende Anwältin mehreren Menschen das Leben nimmt, bevor sie selbst erschossen wird, gibt erstmalig in Deutschland den Gegnern der Killerspieldebatte ein Argument an die Hand.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Herr Disselhoff, haben Sie die &quot;Killerspiel-Debatte&quot; überhaupt jemals richtig verfolgt oder auch nur die Statements der konservativen &quot;Alles-Verbieten&quot;-Politiker im Schnelldurchlauf konsumiert? Es wurden in der Vergangenheit zahlreiche, sehr gute und fundierte Argumente GEGEN ein Verbot angeführt. Hier von &quot;erstmalig&quot; zu reden, zeigt von einer journalistischen Qualität, die ich vielleicht von einem Praktikanten erwartet hätte, nicht aber von einem Journalisten, &lt;em&gt;der darin geschult ist, Fakten zu recherchieren&lt;/em&gt; (siehe Zitat oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber kommen wir zurück zum Zynismus und Sarkasmus. Als ich meinen kritisierten Tweet &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;+++ Vermutlich Amoklauf in Lörrach. +++ Täter eine Frau. +++ Spielte wahrscheinlich Killerspiel &quot;Hello Kitty Online&quot;+++&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
ins Netz schickte, war noch gar nicht offiziell bekannt, dass es sich um einen &quot;Amoklauf&quot; handelte. Vielmehr bezeichneten zumindest die seriöseren Medien die Situation mit &quot;unklar&quot;. Auch das scheint Herrn Disselhoff bei seiner gründlichen Recherche entgangen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und die Berichterstattung von Stern.de über den Vorfall in Lörrach etwas genauer verfolgt. Was mir dabei auffiel möchte ich hier kurz anführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Klick-Generierung durch Thematisierung&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir sofort aufgefallen ist, ist die hohe Zahl der Beiträge, die sich im direkten Zusammenhang mit dem Amoklauf auf Stern.de wiederfinden. Sage und schreibe 31 Artikel mit eigenständigen Texten konnte ich alleine durch die Suchfunktion auf Stern.de ausmachen. Dazu kommt eine Befeuerung des Nachrichtentickers (Kurznachrichten) teilweise im 15 Minuten Takt mit wiederholenden Meldungen. &lt;br /&gt;
Das ist es, was &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; persönlich zynisch und sarkastisch nenne. Hier werden, auf Basis einer Tragödie, Page Impressions generiert, die meiner Meinung nach schlicht und einfach die Werbeeinahmen hochtreiben sollen. Dass zahlreiche dieser Artikel das gleiche Subthema enthalten, spricht für meine Theorie und &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; nenne ich nicht nur zynisch, das nenne ich geschmackloser als alles, was bei Twitter durch die Tweets ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich zähle mal kurz auf, allerdings ohne zu verlinken, schlicht und einfach, um nicht auch noch für eine Pagerank-Steigerung mit verantwortlich zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Schlagzeilen direkt auf den Vorfall bezogen:&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vier Tote nach Amoklauf: Das Familiendrama von Lörrach (Videobeitrag)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wohnhausbrand und Amoklauf in Lörrach: Tödliche Schüsse im Krankenhaus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lörrach: Tote und Verletzte bei Amoklauf in Klinik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Karte: Amoklauf in Lörrach&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(damit auch jeder Katastrophentourist den Weg findet (sic!))&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Schlagzeilen rund um das Geschehen (Augenzeugen etc.)&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hintergrund: Minutenprotokoll des Amoklaufs&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bluttat in Lörrach: &quot;Komm raus da, komm raus da!&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Blutbad in Lörrach Bilder einer unfassbaren Tat&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Extra: Patienten und Klinik-Mitarbeiter werden betreut&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Schlagzeilen rund um die Täterin (Fakten und Spekulationen)&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amoklauf in Lörrach: Eine Frau im Ausnahmezustand&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amoklauf in Lörrach: Anwältin tötete Familie vor Explosion&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amokläuferin von Lörrach: Die rätselhafte Todesschützin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bluttat von Lörrach: Amokläuferin erstickte ihren Sohn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amoklauf in Lörrach: Kind mit Plastiktüte erstickt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bluttat von Lörrach: Amokläuferin war eine Sportschützin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Report: Mit 300 Schuss Munition ins Krankenhaus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Schlagzeilen bezüglich der Motivsuche&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amoklauf: Suche nach Motiv läuft auf Hochtouren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anwältin läuft Amok in Lörrach: War es ein Sorgerechtsstreit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amoklauf in Lörrach: Warum tötete die Rechtsanwältin?&lt;/strong&gt; Video&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amoklauf in Baden-Württemberg: Polizei geht von Beziehungstat aus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amoklauf von Lörrach: Staatsanwalt geht von Beziehungstat aus&lt;/strong&gt; Video&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Staatsanwalt: Amokläuferin hat ihre Familie getötet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Schlagzeilen bezüglich der Folgen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nach Amoklauf: Diskussion über Waffenrecht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nach Amoklauf: Debatte um schärferes Waffenrecht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nach Amoklauf in Lörrach: Bosbach lehnt Waffenverbot ab&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deutscher Schützenbund beklagt «Generalverdächtigungen»&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Überflüssige Randberichte&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Amoklauf in Lörrach: Warum Frauen seltener zum Rächer werden&lt;/strong&gt; Psychologische Begutachtung&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Chronologie: Amokläuferinnen eher selten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen laufen nur nach extremen Kränkungen Amok&lt;/strong&gt; eine weitere psychologische Meinung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nenne ich mal kommerzielles Ausschlachten einer menschlichen Tragödie. &lt;br /&gt;
Lieber Herr Dusselhoff, ich bin Blogger und ich twittere. Ich bin im Internet seit nunmehr 15 Jahren bekannt für meinen Sarkasmus und meinen Zynismus und ich bin ehrlich und stehe dazu. Aber die Geschmacklosigkeit, einen solchen Vorfall kommerziell so gnadenlos auszuschlachten und sich dann auch noch über die vermeintlich bösen Internetnutzer herzumachen, das ist kein hochwertiger und gut recherchierter Journalismus, das ist geschmacklose Effekthascherei. Aber in einer Sache gebe ich dem Herren dann doch recht: &lt;strong&gt;Dazu sind wir Internetschreiber nun wirklich nicht in der Lage!&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;(oder wir sind uns einfach zu gut für so ein Verhalten...)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachtrag:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://achinger.com/die-textbausteine-der-gewohnheitsheuchler/&quot; title=&quot;Till Achinger findet heraus&quot;&gt;Till Achinger hat herausgefunden&lt;/a&gt;, dass der gut recherchierende Herr Disselhoff weite Teile seines Textes schlicht und einfach inhaltlich kopiert hat - aus einem Artikel seines Kollegen Gerd Blank zum &lt;em&gt;*Tataaa Fanfare Nummer 1*&lt;/em&gt; Amoklauf in Winnenden, und zwar bei &lt;em&gt;*Tatataaa Fanfare Nummer 2*&lt;/em&gt; Stern.de. &lt;br /&gt;
Wäre ich der Chefredakteur des Stern-Online-Ressorts, ich würde Herrn Disselhoff mit sofortiger Wirkung zum Kaffeeholer degradieren - und selbst dafür müsste er noch Geld mitbringen, statt es zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schließe hier mal mit der Leseempfehlung auf zwei weitere Artikel, die sich mit Stern.de in diesem Zusammenhang beschäftigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://weizenspr.eu/2010/von-amoklaufen-und-kotzorgien/&quot; title=&quot;Von Amokläufen und Kotzorgien&quot;&gt;Von Amokläufen und Kotzorgien - weizenspr.eu&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.bildblog.de/22779/ausgebildet-und-sensibel/&quot; title=&quot;Ausgebildet und sensibel&quot;&gt;Ausgebildet und sensibel - BILDblog&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;  
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    <pubDate>Tue, 21 Sep 2010 20:51:13 +0200</pubDate>
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    <title>Screen des Jahres</title>
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            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 130px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Welt Online und Atom-Lobby&quot;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://www.farlion.com/uploads/pics/welt02.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:144 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;130&quot; height=&quot;85&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/welt02.serendipityThumb.jpg&quot; title=&quot;Welt Online und Atom-Lobby&quot; alt=&quot;Welt Online und Atom-Lobby&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Für große Ansicht klicken&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Den wohl köstlichsten Screenshot des Jahres habe ich heute auf Welt Online gemacht. Ein Bericht über die Anti-Atom-Demo, sauber umrahmt von einer Flash-Werbung der deutschen Atom-Lobby.  
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    <pubDate>Sun, 19 Sep 2010 01:02:31 +0200</pubDate>
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    <category>atom-lobby</category>
<category>Medien</category>
<category>welt online</category>
<category>werbung</category>

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    <title>Google Street View - der Aufreger, der es nicht wert ist</title>
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            <category>Mediales</category>
            <category>Netz und Technik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    Seit Google bekanntgegeben hat, dass sie mit ihrem Street View starten wollen, reißen die Diskussionen darum nicht ab. Für die einen ist es ein Verstoß gegen Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, die anderen sehen es nicht ganz so eng - es geht schließlich nur um Gebäude. Die Polizei, in all ihrer unwissenden Naivität, spekuliert sogar, dass Kriminelle es dann einfacher hätten, Wohnungen auszuspähen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache der größten Ängste ist eine Schwemme von Fehlinformationen, die von den Medien zum Teil noch befeuert werden. Na ja, &quot;von den Medien&quot; ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. In erster Linie geht es um die laut schreienden, viel rote Tinte benutzenden Boulevardklitschen, wie beispielsweise BILD, tz oder Express. &lt;br /&gt;
Auf die Spitze treibt die BILD jetzt die Meinungsmache, indem sie wahllos Leute nach ihrer Meinung über Street View befragt, die ganz offensichtlich keine Ahnung haben, was das überhaupt ist. BILD geht sogar noch weiter und veröffentlicht die Statements OHNE darüber aufzuklären, wie es sich mit Street View wirklich verhält. Und damit schüren sie wieder die völlig überzogene Angst vor Googles neuester Mapping-Aktion. &lt;br /&gt;
Aber dazu mehr im &lt;a href=&quot;http://www.bildblog.de/21374/die-schlechtesten-gruende-gegen-street-view/&quot; title=&quot;BILDblog&quot;&gt;BILDblog&lt;/a&gt; und bei &lt;a href=&quot;http://www.medienrauschen.de/archiv/die-konnen-nicht-einfach-mein-haus-ins-internet-stellen/&quot; title=&quot;Medienrauschen&quot;&gt;Medienrauschen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist denn jetzt bei Street View so gefährlich? Werden tatsächlich Grundstücke und Wohnungen überwacht, wie es so viele unwissende Yellow-Press-Opfer glauben?&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nein, das ist natürlich absoluter Blödsinn.&lt;/strong&gt; Google hat nicht in jeder Straße fest und dauerhaft Kameras installiert (das wäre tatsächlich ein Verstoß gegen geltende Gesetze), sondern hat seine Kamerawagen durch die Städte geschickt, die Straßenzüge aufgenommen haben. Diese Aufnahmen werden nachträglich noch entschärft, so dass weder Gesichter, noch Kfz-Kennzeichen zu identifizieren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also absoluter Mumpitz, wenn jemand befürchtet, jetzt beim Nachtsonnen beobachtet zu werden oder befürchtet, seine Kinder würden beim Spielen über Street View überwacht. Warum sich übrigens ausgerechnet Deutschlands A- und B-Prominenz dafür hergibt, in einer Zeitung als völlige Idioten dazustehen, werde ich wahrscheinlich genauso wenig verstehen, wie die Aufregung um Street View selbst. Schließlich kann man über das Satellitenbild in &lt;a href=&quot;http://maps.google.de/&quot; title=&quot;Google Maps&quot;&gt;Google Maps&lt;/a&gt; sämtliche Häuser schon seit Jahren von oben sehen. &lt;br /&gt;
Oh verdammt, hoffentlich liest BILD das jetzt nicht...  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Aug 2010 00:54:13 +0200</pubDate>
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    <category>BILD</category>
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<category>Google</category>
<category>Street View</category>
<category>Yellow-Press</category>

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