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    <title>Farlion Inside - Politisches</title>
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    <description>Deutschlands beliebtester Verbalterrorist</description>
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    <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:31:10 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: Farlion Inside - Politisches - Deutschlands beliebtester Verbalterrorist</title>
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    <title>Christian Lindner - ein Nachruf</title>
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            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    Wir verabschieden uns heute von &lt;del&gt;einem großen Mann&lt;/del&gt; &lt;del&gt;einem bedeutenden Politiker&lt;/del&gt; &lt;del&gt;einem Mann der Vernunft&lt;/del&gt; einem FDP-Mitglied.&lt;br /&gt;
Christian Lindner verließ heute, nach nur zweijähriger Amtszeit seinen Posten als Parteichef der FDP, eine eventuell bedauernswerter Umstand, der wirklich so gut wie niemanden interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erinnern uns noch lebhaft an die bewegenden Szenen vom November 2009, als die FDP plötzlich führungslos in der deutschen Parteienlandschaft herumirrte und schnellstens Ersatz für den unliebsam gewordenen Guido Dauerwelle suchte.&lt;br /&gt;
Es war Philipp Rösler, der damals in einem dramatischen Akt die Führungsgruppe der FDP vor sich antreten ließ und verkündete: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wir brauchen einen neuen Parteichef, Freiwillige einen Schritt vor.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Alle traten einen Schritt zurück, nur Christian Lindner nicht. Der träumte gerade in Gedanken versunken davon, einmal Bundeskanzler an Stelle der Bundeskanzlerin und außerdem steinreich zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Tränen in den Augen denken wir zurück an die anrührende Szene, als sein Parteikollege Brüderle ihm ein Schemelchen hinter das Rednerpult stellte, damit der kleine Christian bei seiner ersten Rede über die Kante des Pults hinausschauen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes hatte der kleine Christian einmal vor. &lt;br /&gt;
Die FDP wollte er zu neuen Ufern führen, leider saß sie aber schon auf dem Trockenen. Reich wollte er werden und der Wirtschaft und seinem Geldbeutel zu neuem Glanz verhelfen – doch die Wirtschaft hatte sich schon der CDU zugewandt.&lt;br /&gt;
So dümpelte der kleine Christian vor sich hin, durfte sich nur hin und wieder mal zu Wort melden, wenn einer seiner Mitstreiter wieder großen Mist verzapft hatte und musste die Schuld dann auf sich schieben lassen, wie es bei kleinen Brüdern ja immer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Lindner war schon zu seiner Schul- und Studentenzeit ein eher blässliches, unscheinbares Kind. Diesen Stil setzte er dann später &lt;del&gt;mit großem Erfolg&lt;/del&gt; in der Politik fort.&lt;br /&gt;
Wir werden uns seiner nicht erinnern, nicht als Parteichef, nicht als Minister, nicht als großen Politiker. Was bleiben wird ist nur die Erinnerung in den Köpfen seiner Parteifreunde, wenn es einst heißen wird:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Wisst ihr noch damals, als dieser kleine Blonde mal unser Parteichef war?“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christian Lindner hat die große politische Bühne verlassen – &lt;strong&gt;&lt;em&gt;warum zur Hölle hat er aber die FDP nicht mitgenommen?&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 456px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://www.farlion.com/uploads/pics/lindner.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:222 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;456&quot; height=&quot;424&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/lindner.jpg&quot;  alt=&quot;Lindner&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot; title=&quot;&quot;&gt;In Memoriam Christian Lindner&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  
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    <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 16:31:10 +0100</pubDate>
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    <category>fdp</category>
<category>lindner</category>
<category>rücktritt</category>

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    <title>Die Vergessenen</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/306-Die-Vergessenen.html</link>
            <category>Politisches</category>
            <category>Vermischtes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    Deutschland wird wach könnte man meinen, wenn man sich die Demonstrationen und Protestbewegungen der letzten Jahre so ansieht. Wir demonstrieren gegen Überwachung und für Datenschutz, gegen Atomkraft und Castor und für umweltfreundliche Energien, gegen überteuerte Bauprojekte wie Stuttgart 21 oder rücksichtslose Bauprojekte wie am Frankfurter Flughafen. Wir protestieren gegen Rechtsextremismus und für Grundrechte, gegen die Macht der Banken und für den Erhalt der eigenen Lebensqualität. Wir protestieren gegen unehrliche Politiker und Korruption und für mehr Demokratie.&lt;br /&gt;
Wir erreichen nicht immer etwas, aber wir fühlen uns besser dadurch, weil wir zeigen, dass eben nicht alles vom Volk getragen wird, was die Politik beschließt oder beschließen möchte. Und wir freuen uns, dass die Teilnehmerzahl an solchen Aktionen stetig wächst.&lt;br /&gt;
Trotzdem ist es ein scheinheiliger Protest, denn wir haben Probleme in Deutschland, gegen die die Betroffenen selbst oftmals gar nicht demonstrieren können und auch keine Unterstützung von den Bürgern bekommen, die sonst gegen alle möglichen Missstände auf die Straße gehen.&lt;br /&gt;
Ich will hier nicht den Sinn der aktuellen Protestbewegungen in Frage stellen. Die Proteste sind wichtig und nötig, aber die Relationen stimmen nicht mehr.&lt;br /&gt;
 Es geht gerade auf Weihnachten zu und viele Menschen in Deutschland spenden wieder. Sie spenden beispielsweise Geld und Spielzeug für Kinder in aller Welt und fühlen sich danach besser, weil sie etwas gutes getan haben. Auf der anderen Seite haben wir auch dieses Jahr im eigenen Land wieder zahlreiche Kinder, für die das Weihnachtsfest zum Albtraum wird. Für sie wird es keine Geschenke geben, kein Festessen, kein Spielzeug. Für sie wird es eine Vorbereitung auf die Zeit nach den Ferien, wenn in der Schule die weihnachtlichen Geschenke, die iPods, Handys und Markenklamotten verglichen werden und sie außen vor stehen. Für die Eltern dieser Kinder wird es eine Zeit, in der sie ihren Kindern erklären müssen, warum Mama und/oder Papa keine Arbeit haben und deshalb kein schönes Weihnachtsfest ausrichten können, wie andere Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben in Deutschland geschätzte 300.000 wohnungslose Menschen, eine offizielle Statistik wird weder vom Bund, noch von den Ländern geführt, sie sind eben nicht wichtig. Wir haben zwischen 2.000 und 3.000 Straßenkinder, die zum Teil wegen Misshandlungen oder Vernachlässigung von zu Hause weggelaufen sind und sich auf der Straße durchschlagen. Auch hier gibt es keine offizielle Statistik, sie sind zu unwichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben in Deutschland viele Hartz-IV-Empfänger, für die Weihnachten wieder einmal die Hölle wird, weil sie teilweise nicht einmal über das Geld verfügen, um sich selbst zu Weihnachten mal eine zusätzliche Kleinigkeit zu gönnen oder eventuell mal weiter entfernt wohnende Familienmitglieder zu besuchen.&lt;br /&gt;
Sie alle gehören zu den Vergessenen in unserer Republik. Sie gehören zu denen, für die niemand oder nur wenige auf die Straße gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal ganz ehrlich, wer von den Lesern dieses Textes war in diesem Jahr als Teilnehmer an einer Demonstration gegen Hartz-IV? Es gab einige Demostrationen gegen das, was die Politik &quot;Grundversorgung&quot; nennt, aber sie waren verschwindend klein. Die Hartz-IV-Empfänger selbst haben oftmals schon finanziell gar nicht die Möglichkeit, an solchen Demos teilzunehmen. Demonstrationen mahcen Sinn, wenn die Menge der Demonstranten stimmt und sie in Städten stattfinden, in denen sie registriert werden. Das sind die Landeshauptstädte und Berlin. Ein Hartz-IV-Empfänger aus dem nördlichen Niedersachsen kann sich aber ein Ticket nach Berlin oder Hannover nicht mal eben so leisten. Bereits kurze Strecken mit der Bahn kosten schon mal schnell 20,- Euro. 20,- Euro sind für viele Hartz-IV-Empfänger aber Lebensmittel für 3-4 Tage.&lt;br /&gt;
Hartz-IV-Empfänger besitzen auch nicht den finanziellen Hintergrund, um Demonstrationen größer zu promoten, Flyer zu drucken oder Aufkleber herstellen zu lassen. Sie gelangen mit ihren gezwungenermaßen kleinen Demonstrationen meistens noch nicht einmal in das Licht der Medien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Obdachlose, Wohnungslose und Straßenkinder wird seltenst bis überhaupt nicht und wenn dann nur mal anlassbezogen (wie in der Hamburger Zaunaffäre) demonstriert. Im Gegenteil, sie werden meistens eher als störend angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir demonstrieren und protestieren gegen Projekte und Umstände, die uns Steuererhöhungen bescheren und unseren Geldbeutel angreifen. Wir protestieren und demonstrieren aber nicht für die Menschen, die ohnehin schon am Existenzminimum vor sich hin vegetieren und deren Möglichkeiten immer und immer mehr beschnitten werden. Wir kämpfen dafür, dass jeder Bürger Breitband-Internet bekommt und vergessen die Mitmenschen, die noch nicht einmal das Geld haben, sich einen Computer anzuschaffen oder die nicht einmal eine Wohnung besitzen, in dem sie einen aufstellen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird jetzt wieder Winter. Und während die ersten Tage mit Minustemperaturen über uns hereingebrochen sind, regen sich viele Menschen überall in Deutschland über die teilweise gewalttätige Vorgehensweise der Polizei bei den Castor-Demonstrationen auf. Kaum einer regt sich aber darüber auf, dass Obdachlose oder Straßenkinder jetzt von der Polizei oder dem Ordnungsamt wieder aus windgeschützten, beheizten Bahnhöfen oder baufälligen Häusern vertrieben werden und zusehen müssen, wie sie gegen die Kälte ankommen.&lt;br /&gt;
Ich schäme mich mittlerweile für mich selbst, die - entschuldigt den Ausdruck - Wohlstandsproteste unterstützt zu haben und dabei selbst kaum mal etwas über diese Vergessenen im eigenen Land geschrieben zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst bin finanziell nicht in der Lage, Großes gegen diese Missstände zu bewegen. Aber ich kann zumindest darüber schreiben. Und darum wird man ab Januar in diesem Blog nichts mehr über politische Plagiatoren, Bahnhofsdemonstrationen und ähnliches lesen. Ich werde mich jetzt gezielt in das Thema Sozialpolitik einfuchsen und zukünftig für die Menschen schreiben, die Tag für Tag ums Überleben kämpfen und die wesentlich härter unter unserer Politik zu leiden haben, als der Durchschnittsbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tut mir leid Leute, aber aus den Mittelschicht- und Wohlstandsprotesten bin ich raus. Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht allzu übel.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 10:30:01 +0100</pubDate>
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    <category>Hartz-4</category>
<category>Obdachlosigkeit</category>
<category>Sozialpolitik</category>
<category>Straßenkinder</category>

</item>
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    <title>Stuttgart 21 – Das große Debakel</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/305-Stuttgart-21-Das-grosse-Debakel.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Der Volksentscheid in Baden-Württemberg ist vorbei und die Gegner des Bahnhofsprojekts „Stuttgart 21“ haben verloren. Mit nur etwa 41% der Stimmen gegen den Untergrundbahnhof fällten die Teilnehmer der Umfrage ein deutliches Urteil. Aber woran lag es?&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Grund 1: Überschätzung des Widerstands&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wenn man sich die vielen Projekte im Internet ansah konnte man durchaus meinen, dass Dreiviertel der Baden-Württemberger gegen das Projekt wären. Betrachtet man sich allerdings die diversen Blogs und auch die Stimmen gegen S21 in den verschiedenen Social Media Plattformen an, so kann man feststellen, dass zahlreiche publizierende Gegner gar nicht aus Stuttgart oder Baden-Württemberg kommen. Es handelt sich zum Teil um Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich den Gegnern gegenüber einfach nur solidarisch zeigten, zum Teil auch, um ein Zeichen gegen die wachsende Gängelung der Normalbürger durch den Staat zu setzen.&lt;br /&gt;
Aber auch an den Demonstrationen hätte man es absehen können. Zwar gab es durchaus ansehnliche Teilnehmerzahlen bei verschiedenen Demonstrationen, immerhin konnten teilweise Zahlen von 10.000-20.000 Teilnehmern verzeichnet werden, aber sieht man sich diese Zahlen auf die Einwohnerzahlen bezogen an, wirken sie so groß gar nicht mehr. &lt;br /&gt;
Alleine in Stuttgart wäre, bei einer Einwohnerzahl von über 600.000 schon wesentlich mehr drin gewesen. Sieht man die Teilnehmer in Bezug auf Baden-Württemberg mit fast 10,8 Millionen Einwohnern, wirkt die Zahl noch kleiner.&lt;br /&gt;
„Die Demonstrationen der Befürworter sind wesentlich kleiner“, wurde oft argumentiert. Natürlich waren sie kleiner. Wozu hätten sie auch größer sein sollen? Sie demonstrierten für etwas, was bereits beschlossen war. Sie hätten ebenso zu Hause bleiben können, das hätte die äußere Wahrnehmung des Widerstands zwar verstärkt, aber nichts daran geändert, dass es mehr Befürworter gab, als zu nach außen hin zu bemerken war.&lt;br /&gt;
Die Befürworter waren nicht gezwungen, sich als solche zu outen. Sie konnten den Dingen ihren Lauf lassen und die Ereignisse auf sich zu kommen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grund 2: Desinteressierte Medien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt und gab zahlreiche, belegbare Unstimmigkeiten bei der Kostenberechnung. Es gibt Hin- und Nachweise dafür, dass von Politikern und Bahn Kalkulationen beschönigt oder verschwiegen wurden. Selbst für offensichtliche Verknüpfungen von Politikern zu am Bau beteiligten Unternehmen ist einiges bekannt. Trotzdem reagierten die Medien eher bescheiden bis gar nicht und schafften es nicht, der Bevölkerung die gesamten zweifelhaften Umstände näher zu bringen. Besonders brisant ist dabei, dass die beiden in Stuttgart selbst ansässigen Zeitungen – Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten – mit schöner Regelmäßigkeit PR für das Projekt betrieben, statt sich durch Neutralität ein wenig Glaubhaftigkeit zu erhalten. Die Tatsache, dass der stellvertretende Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten gleichzeitig einer der glühendsten Verfechter des Bahnhofsprojekts ist, erklärt zumindest einen Teil der lokalen Berichterstattung.&lt;br /&gt;
Die Medien wurden nur kurzzeitig mal wach und das war, als am „schwarzen Donnerstag“ Blut floss und die Gewalt durch den Staat dominierte. Statt aber nachzubohren und mit dafür Sorge zu tragen, dass die Hintergründe um das skandalöse Verhalten der Behörden aufgedeckt wurde und die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen wurden, ließen die Medien die Angelegenheit bereits nach kurzer Zeit versanden. Von investigativem Journalismus keine Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grund 3: Politische Verschleppung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Volksentscheid hätte durchaus für die Gegner des Projekts ausfallen können, wenn...&lt;br /&gt;
Wenn er beispielsweise ein Jahr früher durchgeführt worden wäre. Wenn die Bilder vom schwarzen Donnerstag in den Köpfen der Menschen noch frisch gewesen wären. Wenn die damals aufgedeckten Unstimmigkeiten und die Kungeleien von Politik und Wirtschaft noch relevant gewesen wären. &lt;br /&gt;
Mappus und seine Mitstreiter haben das Beste getan, was sie in dem Moment für ihre Interessen tun konnten: sie haben die Wahl abgewartet und damit die Verantwortung in die Hände ihrer Nachfolger gelegt. Diese wiederum ließen den Volksentscheid bis mehr als ein Jahr nach den Ereignissen des letzten Jahres warten, was deutlich zu lange war. Längst schon waren bei den meisten Baden-Württembergern die Vorgänge vom letzten Jahr verdrängt oder vergessen worden und die Gegner schafften es nicht, die Erinnerungen in den letzten 2 Wochen vor dem Entscheid noch einmal öffentlich aufzufrischen. Der Mensch vergisst eben schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Debakel bahnt sich aber jetzt erst richtig an. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Hätten die Gegner den Volksentscheid für sich verbuchen können, würden sie den Befürwortern jetzt sagen, sie sollen endlich aufgeben, das Volk hätte schließlich entschieden. Jetzt stehen sie selbst aber in der Situation, dass sie den Entscheid gegen sich haben. &lt;br /&gt;
Zwar ist er deutlich gegen die Gegner ausgegangen, aber immerhin noch knapp genug, um keine Ruhe einkehren zu lassen. Die Gegner wollen sich trotz Volksentscheid auch weiter gegen den Bahnhof wehren, die Befürworter werden sich zwar weiter genervt fühlen, können die Sache jetzt aber in Ruhe aussitzen. &lt;br /&gt;
Den Projektgegnern fehlt jetzt eins ihrer wichtigsten Argumente. Sie können nicht mehr sagen, dass die meisten Baden-Württemberger, ja noch nicht einmal die meisten Stuttgarter, gegen das Bahnhofsprojekt sind. Sie müssen jetzt aufpassen, dass sie jetzt nicht in die Rolle der ewigen Querulanten abrutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin können sie eine Hoffnung noch immer hegen: Wenn die Kosten steigen oder das Projekt sich aufgrund des brüchigen Keupers doch noch als nicht machbar oder nicht praktikabel erweist, können sie den Befürwortern irgendwann den Finger zeigen und den Befürwortern vorhalten „Ätschbätsch, wir haben es ja gleich gesagt.“&lt;br /&gt;
Aber bis dahin wird wohl noch etwas Zeit ins Ländle ziehen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 28 Nov 2011 14:13:11 +0100</pubDate>
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    <category>baden-württemberg</category>
<category>S21</category>
<category>Stuttgart</category>
<category>volksentscheid</category>

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    <title>FDP, Kühe, Schafe, Nigeria und das Urheberrecht - der Goldene Abort</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/304-FDP,-Kuehe,-Schafe,-Nigeria-und-das-Urheberrecht-der-Goldene-Abort.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 71px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;   rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://www.farlion.com/uploads/pics/goldnovember11.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:220 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;71&quot; height=&quot;130&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/goldnovember11.serendipityThumb.png&quot;  alt=&quot;Der Goldene Abort&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot; title=&quot;&quot;&gt;Klick für die Vollansicht&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Vor 5 Jahren rief ich mal anlassbezogen den Goldenen Abort ins Leben. Diese, damals monatlich verliehene Auszeichnung wurde von mir damals so beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Preis für die größt anzunehmende Scheiße, die ein Politiker verbal abzusondern in der Lage ist.&quot;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird es Zeit, diese Auszeichnung wiederzubeleben. Als erstem Preisträger gratuliere ich der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&#039;s9y_typeset s9y_typeset_center&#039; style=&#039;text-align: center; margin: 0px auto 0px auto&#039;&gt;&lt;strong&gt;FDP-Fraktion des deutschen Bundestages, vertreten durch Stephan Thomae&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Laudatio:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In Deutschland gibt es mehr Schafe und Kühe als Wildschweine und Störche, weil erstgenannte jemandem gehören. In Deutschland gibt es mehr geistig Schaffende als in Nigeria, weil die Rechte der Kreativen in Deutschland besser geschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es in Nigeria weniger geistig Schaffende gibt als in Deutschland liegt also nicht daran, dass es nach Jahrzehnten Diktatur in der noch jungen Demokratie immer noch innenpolitische Unruhen gibt. Es hat auch nichts damit zu tun, dass das Bildungswesen in dem Land am Boden liegt und die Schulen und Hochschulen sich in außerordentlich schlechtem Zustand befinden.&lt;br /&gt;
Auch mit dem schlechten Wirtschafts- und Gesundheitssystem, in dem jedes Jahr noch tausende Kinder verhungern, kann das nichts zu tun haben. Dass nichtmal jeder zweite nigerianische Bürger Zugang zu sauberem Trinkwasser hat ist natürlich auch unerheblich dafür, dass es dort weniger geistig Schaffende gibt. &lt;br /&gt;
Und letztlich hat die klimatische Lage natürlich auch nichts damit zu tun, die immer wieder für Naturkatastrophen in dieser Region verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
Nein, alleine der Umstand, dass Nigeria kein restriktives Urheberrecht und keine florierende Abmahnwirtschaft besitzt trägt die Schuld daran, dass es dort weniger geistig schaffende Kreative gibt als bei uns im Wohlstandsland Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Aussage, die den Anforderungen dieser Auszeichnung in allen Belangen würdig ist, verleihe ich Stephan Thomae und der FDP-Bundestagsfraktion den Goldenen Abort des Monats November 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich gibt es auch das Video zum Preis:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;div class=&#039;s9y_typeset s9y_typeset_center&#039; style=&#039;text-align: center; margin: 0px auto 0px auto&#039;&gt;&lt;div class=&quot;youtube_player&quot;&gt;&lt;!-- xhtml clean youtube --&gt;&lt;!-- /xhtml clean youtube --&gt;

&lt;!--  --&gt;

&lt;/div&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=dXs3c5vs4KI&quot; title=&quot;        FDP, Schafe, Kühe, Nigeria und das Urheberrecht      - YouTube  &quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
   
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:04:41 +0100</pubDate>
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    <title>Gestern, in der Extremismus-Debatte</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/303-Gestern,-in-der-Extremismus-Debatte.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    Was dachte Kristina Schröder wohl gestern, als sie gleich mehrfach wegen ihrer Ignoranz Rechtsextremer und der Vorverurteilung von Nazi-Gegnern gerüffelt wurde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 538px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:218 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;538&quot; height=&quot;422&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/rechtslinks_schroeder.jpg&quot;  alt=&quot;Schröder&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Manchmal hilft schon etwas Bildung!&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 16:06:08 +0100</pubDate>
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    <category>bundestag</category>
<category>extremismus</category>
<category>satire</category>
<category>schröder</category>

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<item>
    <title>Deutsches Recht ist bezahlbar</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/302-Deutsches-Recht-ist-bezahlbar.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Es ist beschämend, was sich die deutsche Justiz in Sachen Karl-Theodor zu Guttenberg gerade wieder einmal geleistet hat. Mit 20.000,- Euro kauft der bayerische Adelsspross sich von einer Anklage frei und gilt damit wieder als völlig unbescholten.&lt;br /&gt;
Beschämend ist vor allen Dingen die Begründung der Staatsanwaltschaft für die Einstellung des Verfahrens. Zwar seien in der Doktorarbeit 23 strafrechtlich relevante Urheberrechtsverstöße zu finden gewesen sein, da der wirtschaftliche Schaden der Urheber aber marginal sei, wäre eine Anklage nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben in einem Land, in dem Recht scheinbar vom politischen Einfluss, der Größe des eigenen Vermögens und der willkürlichen Festsetzung eines materiellen Wertes abhängt. Wie ist es sonst zu erklären, dass jemand, der sich ein paar Musikstücke aus dem Netz lädt wegen Verstoß gegen das Urheberrecht angeklagt wird, während ein prominenter Politiker, der nicht nur gegen das Urheberrecht verstoßen hat, sondern sich damit auch noch einen Titel erschlichen hat, gegen Zahlung einer, für seine wirtschaftlichen Verhältnisse eher symbolischen Summe ungestraft davon kommt?&lt;br /&gt;
Ein Musikstück kann durchaus schon mal einen Streitwert von 10.000,- Euro erreichen, festgelegt natürlich vom Vertreter des entsprechenden Publishers. Wissenschaftliche Ergebnisse und Publikationen dagegen werden als nahezu wertfrei eingestuft? Von Verhältnismäßigkeit kann da kaum noch die Rede sein. &lt;br /&gt;
Bei &quot;Raubkopierern&quot; heißt es auch immer, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und die Menge der heruntergeladenen Dateien sei nicht relevant, da der Straftatbestand der Urheberrechtsverletzung schon bei kleinsten Zahlen erfüllt sei.&lt;br /&gt;
Dagegen stehen 23 &lt;strong&gt;strafrechtlich relevante&lt;/strong&gt; Selbstbedienungstaten des Herrn zu Guttenberg, bei denen man nicht mehr von einem Versehen sondern von böswilliger Absicht sprechen&lt;strong&gt; muss&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Recht ist in Deutschland keine Frage der Gesetze, es ist eine Frage des Geldbeutels und des politischen Einflusses und &lt;strong&gt;das&lt;/strong&gt; ist beschämend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:217 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;397&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/bezahlbares_recht.jpg&quot;  alt=&quot;zu Guttenberg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Und Recht ist doch bezahlbar.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:59:54 +0100</pubDate>
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    <category>filz</category>
<category>guttenberg</category>
<category>plagiat</category>
<category>urheberrecht</category>

</item>
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    <title>Demonstranten starten Überwachungsdrohne (Video)</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/301-Demonstranten-starten-UEberwachungsdrohne-Video.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Wenn der Friedrich sowas sieht, wird er sofort die Entwicklung bewaffneter Polizeidrohnen verlangen, um den Staat vor gefährlichen Luftschlägen durch Demonstranten zu schützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;div class=&#039;s9y_typeset s9y_typeset_center&#039; style=&#039;text-align: center; margin: 0px auto 0px auto&#039;&gt;&lt;div class=&quot;youtube_player&quot;&gt;&lt;!-- xhtml clean youtube --&gt;&lt;!-- /xhtml clean youtube --&gt;

&lt;!--  --&gt;

&lt;/div&gt;&lt;noscript&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=yTQ3uijvG8o#!&quot; title=&quot;        #OccupyAirSpace: -  Protesters Launch &amp;#39;Robokopter&amp;#39; Drone      - YouTube  &quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/noscript&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
   
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 11:15:03 +0100</pubDate>
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    <category>Demonstration</category>
<category>überwachung</category>

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    <title>Thats western democracy</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/300-Thats-western-democracy.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Western Democracy&quot;  rel=&#039;lightbox&#039; href=&#039;http://www.farlion.com/uploads/pics/western_democracy_big1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:216 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;500&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/western_democracy_medium1.jpg&quot; title=&quot;Western Democracy&quot; alt=&quot;Westliche Demokratie&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das ist westliche Demokratie&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:23:58 +0100</pubDate>
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    <category>demokratie</category>
<category>demonstration</category>
<category>polizeigewalt</category>

</item>
<item>
    <title>Neonazis: Versagen von Politik und Medien</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/299-Neonazis-Versagen-von-Politik-und-Medien.html</link>
            <category>Mediales</category>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Was momentan in Politik und Medien in Bezug auf die rechtsradikale Szene abgeht ist so verlogen, so peinlich und so erschütternd, dass ich beim Konsum entsprechender Berichte nur noch mit dem Kopf auf die Tischplatte schlagen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Politik wird es plötzlich hektisch. Ein „Abwehrzentrum gegen rechte Gewalt“ muss her, heißt es. Sonderkommissionen müssen gegründet werden fordern die einen, Polizei und Verfassungsschutz müssen enger zusammen arbeiten sagen die anderen. Die Vertreter der Vorratsdatenspeicherung kriechen wieder einmal aus ihren Löchern und versuchen die VDS als Allheilmittel – diesmal gegen Rechtsradikalismus – zu verkaufen und Schuldeingeständnisse oder Konsequenzen für eine völlig verfehlte Politik in den letzten 20 Jahren fehlen völlig.&lt;br /&gt;
 In der Politik ist niemand schuld. Woran auch? Es gab ja in den letzten 20 Jahren immer wieder Politiker, die dem Volk zuriefen &lt;em&gt;„Zeigt mehr Zivilcourage gegen rechts“&lt;/em&gt;. Es waren die gleichen Politiker, die schließlich gegen die Bürger vorgehen ließen, die Zivilcourage zeigten und gegen den Rechtsextremismus auf die Straße gingen.&lt;br /&gt;
Bei rechten Demonstrationen wurden Gegendemonstranten kriminalisiert, antifaschistische Gruppen überwacht und unterwandert, Neonazis selbst dagegen geschützt und die Existenz rechtsextremer Gruppen beschönigt oder totgeschwiegen.&lt;br /&gt;
Versuche, die NPD verbieten zu lassen scheiterten daran, dass zu viele V-Leute von BKA und Verfassungsschutz federführend in dieser Partei war, trotzdem änderte sich nichts. Die V-Leute blieben und waren unfähig, den Politikern klarzumachen, dass und welche Gefahren von der rechten Szene ausgehen.&lt;br /&gt;
Rechte Gewalttäter wurden als „verwirrte Einzeltäter“ abgetan, die Tatsache, dass die Zahl organisierter Neonazi-Gruppen sehr hoch ist wird selbst jetzt von einigen verantwortlichen Politikern noch verharmlost oder ignoriert.&lt;br /&gt;
Wer Opfer rechter Gewalt wurde musste, wie im Umfeld einiger Opfer der „Zwickauer Zelle“, sogar damit rechnen, dass nicht gegen Rechte sondern gegen sie selbst ermittelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei liegt die Schuld noch nicht einmal bei der aktuellen Regierung alleine. Auch unter Rot-Grün mordete die sogenannte „Zwickauer Zelle“ schon und auch zu der Zeit waren die rechtsradikalen Gruppen schon aktiv, konnten aber schalten und walten, wie sie wollten. &lt;br /&gt;
Mit Ruhm bekleckert hat sich nicht ein deutscher Politiker und die Show, die sie jetzt abliefern ist an Peinlichkeit schon fast nicht mehr zu überbieten.&lt;br /&gt;
Der Innenminister und seine Vorgänger bestreiten jede Schuld an den politischen Versäumnissen und lehnen jegliche Verantwortung dafür ab. Stattdessen setzen sie auf reflexartige Überreaktionen, als wäre der Rechtsextremismus ein unbekanntes, jetzt ganz plötzlich aufgetretenes Phänomen, mit dem keiner rechnen konnte.&lt;br /&gt;
Die Politik zeigt sich, wie all zu oft in den letzten Jahren, wieder einmal als peinliches und unfähiges Konstrukt aus selbsternannten Experten, denen allerdings jeglicher Realitätssinn abhanden gekommen ist. Unsere Politiker beweisen wieder einmal, dass sie sich in ihren Kreisen vielleicht ganz gut bewegen können, aber schon lange nicht mehr wissen, was im Land wirklich passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Medien sind keinen Deut besser.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Medien stoßen plötzlich ins Horn. Überall findet man auf einmal Berichte über die rechtsradikale Szene. Da werden Sonderseiten in die Zeitungen gepresst, Dossiers zum Thema Rechtsextremismus erstellt und Daten ausgegraben, die beweisen, dass rechtsextreme Gruppierungen sich schon seit Jahren völlig ungehindert entwickeln und sich teilweise sogar aus staatlichen Geldern finanzieren.&lt;br /&gt;
Videos werden ausgegraben, welche diverse Naziaktionen zeigen und die schon seit Jahren offen bei Youtube zu finden sind. Und plötzlich besitzen alle möglichen Journalisten verschiedene Quellen in der Naziszene und in den Strafverfolgungsbehörden und können die verschiedensten Hintergrundinformationen über Verknüpfungen zwischen Behörden und der rechten Szene auffahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo waren diese Medien aber in den letzten 20 Jahren?&lt;br /&gt;
Ach ja, sie berichteten über die bösen Demonstranten gegen Rechts, über böse Antifa-Gruppen, die Polizisten verletzten wenn diese auf sie einprügelten, um eine Nazi-Demonstration zu schützen und über Bürger, die von der Polizei dafür misshandelt wurden, weil sie den Aufrufen einiger scheinheiliger Politiker folgten und Zivilcourage gegen den Rechtsextremismus zeigten.&lt;br /&gt;
Über Gewalt von links wurde geschrieben, über brennende Autos, randalierende Autonome und aufkeimenden Linksterrorismus. Was den Rechtsextremismus anging zeigten sich die Medien genauso blind wie es auch die Politiker taten. Kaum mal ein Wort über die mehr als 100 Toten durch rechtsextreme Gewalt, kein Wort darüber, dass der ach so gefährliche Widerstand der Antifa im Gegensatz dazu nicht einen einzigen Toten verursachte.  Die vierte Macht im Staat erwies sich mal wieder als zahnloser Papiertiger, dem es in erster Linie wichtig war, der Politik zu gefallen und bloß nicht wegen zu kritischer Berichterstattung in Ungnade zu fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und der Bürger stand alleine da.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das Pech hatte, in Brennpunkten mit hohem rechtsextremen Aufkommen zu leben, der machte einen weiten Bogen um alles Verdächtige oder organisierte sich in einer antifaschistischen Gruppierung. Verhielten sich diese Menschen passiv liefen sie Gefahr, Opfer der Rechten zu werden. Beteiligten sie sich aktiv am Widerstand gegen rechts liefen sie Gefahr, im Visier der Polizei zu landen. &lt;br /&gt;
Die Politik erklärte den linken Widerstand zum Staatsfeind und die Opfer rechter Gewalt als nicht existent. Die Medien lieferten sich ein Rennen darum, wer den Widerstand gegen rechts am gewaltbereitesten darstellt, statt sich auch nur einmal darüber zu empören, dass Rassisten organisiert menschenfeinliche Parolen brüllend und von der Polizei geschützt durch die Straßen ziehen durften.&lt;br /&gt;
Wo der Bürger Zivilcourage zeigte half die Presse dabei, selbige als gewalttätige Aktionen gegen existierende Gesetze darzustellen.&lt;br /&gt;
Antifa- und Bürgerrechtsgruppen lieferten den Medien Informationen über rechte Gewalt – und wurden ignoriert.&lt;br /&gt;
Die gleichen Gruppen schafften es immer wieder, Informationen über rechte Aktivitäten und Gruppen zusammenzutragen. Der Verfassungsschutz und das BKA schaffte das noch nicht einmal mit (offiziell) 100 V-Leuten, die Medien zeigten sich völlig desinteressiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber machen wir uns nichts vor, auch nach der derzeitigen Affäre wird sich daran nichts ändern. Kein Politiker wird Verantwortung übernehmen, stattdessen werden sie wieder mehr Überwachung des Normalbürgers fordern. Die Medien werden nach wenigen Wochen wieder einmal sang- und klanglos das Interesse verlieren und der Bürger organisiert sich wieder selbst, ständig in Gefahr, ins Fadenkreuz der Justiz zu gelangen oder er duckt sich wieder, aus Angst, selbst Opfer von Gewalt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern wird sich nichts, solange die Politik durch Selbstherrlichkeit und die Medien durch Desinteresse glänzen.&lt;br /&gt;
Politik und Medien – zwei wandelnde Armutszeugnisse in der derzeitigen Bundesrepublik Deutschland. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Nov 2011 21:34:26 +0100</pubDate>
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    <category>Antifa</category>
<category>bürgerrechte</category>
<category>Medien</category>
<category>Nazis</category>
<category>politik</category>

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    <title>Die Chefin der Satanisten-Union</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/295-Die-Chefin-der-Satanisten-Union.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Sehr christlich, unsere Christdemokraten: &lt;img src=&quot;http://www.farlion.com/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 586px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:210 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;586&quot; height=&quot;356&quot;  src=&quot;http://www.farlion.com/uploads/pics/Snap_2011.11.17_10h48m33s_001_.png&quot;  alt=&quot;Schröder-Tweet&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bastard Bundeskanzlerin from Hell? &lt;img src=&quot;http://www.farlion.com/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:51:31 +0100</pubDate>
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    <category>cdu</category>
<category>merkel</category>
<category>Schröder</category>
<category>twitter</category>

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    <title>Deutschlands erste Politiker-Ratingagentur startet am Wochenende</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/293-Deutschlands-erste-Politiker-Ratingagentur-startet-am-Wochenende.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Das Team ist komplett und hat die Arbeit aufgenommen.&lt;br /&gt;
Hochmotiviert arbeitet eine Jury aus anerkannten und extrem qualifizierten Fachleuten seit heute an den aktuellen Rankings unserer Bundespolitiker und der Parteien. Die Ergebnisse werden am Wochenende mit dem offiziellen Launch der Seite bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Es folgen dann wöchentliche Updates der aktuellen Rankings, damit der geneigte Wähler immer über den aktuellen Markt- und Wählbarkeitswert seiner Kandidaten informiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Start der Seite wird auch ein öffentlicher Diskussionsbereich zur Verfügung gestellt, in dem politisch interessierte Besucher sich mit dem Team austauschen und ihre Meinung zur Geltung bringen können.&lt;br /&gt;
Der exakte Startzeitpunkt wird über die traditionellen Verbreitungswege wie Twitter und Google zu gegebener Zeit publiziert.&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 16 Nov 2011 22:49:42 +0100</pubDate>
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    <category>bundespolitik</category>
<category>Ratingagentur</category>

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<item>
    <title>Die deutsche Parteienlandschaft stinkt</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/292-Die-deutsche-Parteienlandschaft-stinkt.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
    <comments>http://www.farlion.com/archives/292-Die-deutsche-Parteienlandschaft-stinkt.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Seit der dicke Oggersheimer 1982 Bundeskanzler wurde und in den 16 Jahren seiner Regentschaft dafür sorgte, dass Korruption und Lobbyismus in der Politik hoffähig wurden, geht es mit der deutschen Politik bergab. Der Parteienklüngel ist ins unendliche gewachsen, die Parteien selbst sind entweder mit sich selbst beschäftigt oder mit der Sicherung ihrer eigenen Vorteile. Der Bürger wurde zum Wahlvieh und zur Melkkuh degradiert, der Bürgerwillen zum lästigen Störfaktor erklärt.&lt;br /&gt;
Mit demokratischem Ruhm bekleckert sich schon lange keine Partei mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie, welche die Bezeichnung Demokratie schon längst nicht mehr verdient. Der Bürger hat bei Wahlen kaum noch die Möglichkeit, seinen Interessen entsprechend zu wählen, er hat nur die Freiheit, darüber zu entscheiden, welche Partei ihn als nächstes verschaukelt.&lt;br /&gt;
Zeit für einen Blick auf unsere Parteienlandschaft:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;CDU/CSU:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Unionsparteien sind das momentane Vorzeigeexemplar einer undemokratischen Partei. Das wurde mir gestern besonders deutlich klar, als Thomas de Maiziére auf dem Parteitag der CDU voller Stolz erklärte, dass man bewusst und mit voller Absicht eine Politik betreibe, die gegen den Willen der Bürgermehrheit geht. Ja hallo? Demokratisch gewählt, um die Interessen ihrer Wähler durchzusetzen und dann bewusst und mit voller Absicht das genaue Gegenteil zu praktizieren? Was für eine kranke Ideologie ist das? Die Dreistigkeit, eine solche Aussage offen auf einem Parteitag zu machen und damit dem Bürger klar ins Gesicht zu sagen &lt;em&gt;&quot;Ihr interessiert uns nicht&quot;&lt;/em&gt; ist mit Worten gar nicht zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Angela Merkel wies in ihrer Ansprache erstmal daraufhin, dass ein gesetzlicher Mindestlohn überhaupt nicht zur Diskussion stände und dass die Tarifpartner das unter sich ausmachen müssten. Sie schwadronierte stattdessen darüber, dass es die Union war, die die Arbeitslosigkeit auf 3 Millionen gesenkt hätte. Was sie verschwieg war, dass jeder Arbeitslose aus der Statistik herausgestrichen wird, der in unsinnigen Maßnahmen untergebracht ist &lt;em&gt;(bspw. &quot;Einkaufsschule für Hartz-IV-Empfänger&quot;)&lt;/em&gt; oder trotz Vollzeitjobs so wenig verdient, dass er sich vom Amt eine Aufstockung holen muss, um überhaupt über die Runden zu kommen. Dass Merkel nur wenige Minuten später davon schwärmte, dass ihre Partei für eine nie dagewesene soziale Gerechtigkeit verantwortlich sei, trieb heftigste Übelkeit in mir hoch.&lt;br /&gt;
Als schließlich noch der Satz fiel &lt;em&gt;&quot;Die Union muss eine Unternehmerpartei bleiben&quot;&lt;/em&gt; war die Katze dann auch endgültig aus dem Sack.&lt;br /&gt;
Keine andere Regierung der letzten 30 Jahre ist so von Skandalen betroffen, wie die jetzige. Ständiges regieren am Parlament vorbei, wie bspw. beim &quot;Ausstieg aus dem Atomkraftausstieg&quot;, Plagiatoren und Titelerschleicher in höchsten Rängen, Unterstützung fremdenfeindlicher Gesinnungen (&lt;em&gt;Seehofer: &quot;Multi-Kulti muss enden&quot;&lt;/em&gt;), ein Rechtsexperte, der sich genau dessen schuldig macht, wogegen er so vehement vorgehen will (&lt;em&gt;Kaudergate&lt;/em&gt;), Innenminister, die gegen jegliche Gesetz- und Rechtsprechung verstoßen und nach Gutdünken gegen Grundrechte verstoßen (&lt;em&gt;0zapftis, Bundestrojaner&lt;/em&gt;) und - obwohl vorher abgestritten - sich sogar international in diesem Metier initiierend betätigen (&lt;em&gt;RFS User Group&lt;/em&gt;) und schließlich das durchsetzen eigener und Lobbyinteressen mit blanker Gewalt (&lt;em&gt;Stuttgart 21, Occupy-Bewegung&lt;/em&gt;). Dazu jetzt noch sich wieder einmal abzeichnende Verbindungen zwischen Polizei, Verfassungsschutz und Neonazi-Szene. &lt;br /&gt;
Das sind nur einige der auffälligsten Ereignisse, für die die Unionsparteien stehen.&lt;br /&gt;
Die Union steht damit nicht nur als undemokratisch da, in meinen Augen gehört sie selbst unter Beobachtung wegen verfassungsfeindlicher Umtriebe.&lt;br /&gt;
Nicht verwunderlich war da auch das Motto des gestrigen Parteitags: &quot;Für Europa. Für Deutschland&quot;&lt;br /&gt;
Regierende, für die das Wohl und die Interessen der eigenen Bürger erst an zweiter Stelle kommen, haben den Anspruch auf eine Regierungsbeteiligung verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;FDP&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Regierungspartei Nummer 2. Was soll man zu denen noch sagen? Hanswürste im blau-gelben Outfit. Marionetten der Wirtschaft, lobbygesteuert und materiell verblendet bis ins letzte. Diese Partei mit ihren menschenunwürdigen Ansichten was den arbeitenden und arbeitslosen Normalbürger angeht, hat sich selbst ins Aus geschossen. Doch statt daraus zu lernen, wird mächtig weiter gepoltert. Eine 2%-Partei sollte sich erstmal überlegen, warum sie so abgestürzt ist.&lt;br /&gt;
Der einzige Grund für den Normalbürger, diese Partei zu wählen war der Datenschutzaspekt. Aber auch darauf hat die FDP kein Monopol mehr. Die Wirtschaft mag sie ja noch wählen, der Normalbürger wäre ein echter Idiot, dieser Partei noch seine Stimme zu schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;SPD&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Sozialdemokraten spielen sich momentan als Retter der arbeitenden Bevölkerung und der arbeitslosen &quot;Unterschicht&quot; auf. Sie reden von Mindestlöhnen und davon, wie ungerecht Hartz-IV doch ist. Erstaunlicherweise leiden sie in großem Umfang an einer Massenamnesie, wenn sie darauf angesprochen werden, wer Hartz-IV und Leiharbeit in Deutschland verschuldet hat.&lt;br /&gt;
Es war der &quot;Boss der Bosse&quot;, Gerhardt Schröder, der uns in seiner Kanzlerzeit die Suppe eingebrockt hat. Es waren SPD und Grüne, die Leiharbeit und damit Hungerlöhne stark machten und mit der Einführung von Hartz-IV die Arbeitslosen zu tausenden ins soziale Abseits schossen.&lt;br /&gt;
Wer den Beteuerungen der SPD glaubt, beim nächsten Mal alles besser zu machen, wird wahrscheinlich nach der Wahl sein blaues Wunder erleben. Die SPD vergisst, wie alle anderen etablierten Parteien, nach Wahlen sehr schnell, wer sie gewählt hat und aus welchen Gründen. &lt;br /&gt;
Ach ja, auch die Aufregung der SPD um den Bundestrojaner ist nur gespielt. Den Bundestrojaner als erster ins Gespräch gebracht hat 2001 der damalige Innenminister und SPD-Mitglied Otto Schily und die derzeitigen &lt;em&gt;Sicherheitsexperten&lt;/em&gt; der SPD bekunden auch ganz offen, nicht auf dieses Instrument der Überwachung verzichten zu wollen.&lt;br /&gt;
Fazit: Nach einer Wahl wird die SPD mit großer Wahrscheinlichkeit wieder alles vergessen haben, was sie vorher versprach. Wiederholungstäter in Sachen Wählerverarsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bündnis 90/Die Grünen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auch mit ihnen ist nur noch als willfährigen Koalitionspartner einer Regierung zu rechnen. Ehemalige Grundsätze und Wahlversprechen über den Haufen zu werfen, um in irgendeiner Form an politischer Macht beteiligt zu sein ist mittlerweile Normalzustand. Die Grünen waren es, die mit dafür verantwortlich sind, dass die Bundeswehr in Afghanistan steht. Die Grünen waren es, die vor und nach ihrer Regierungszeit gegen die Castor-Transporte waren und während ihrer Regierungszeit die Meinung vertraten, die Transporte dürften nicht blockiert oder behindert werden. Und die Grünen waren es auch, die in diesem Jahr den Stuttgartern einen Volksentscheid über den Bau von Stuttgart 21 versprachen. Was herauskam ist eine Volksabstimmung über die Kostenbeteiligung des Landes Ba-Wü an S21.  Steigt das Land aus und die Bahn findet andere Geldgeber war der Volksentscheid letztlich doch wertlos. Das zeigt sich auch daran, dass das Innenministerium und die Polizei von Ba-Wü schon konkrete Pläne für die Fortsetzung der Bauarbeiten in der Tasche hat - inklusive &quot;&lt;em&gt;Knast-Containern&lt;/em&gt;&quot; für unliebsame Demonstranten.&lt;br /&gt;
Was die Grünen und die &quot;&lt;em&gt;soziale Gerechtigkeit&lt;/em&gt;&quot; angeht, verweise ich nur auf den SPD-Absatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Linke&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Zugegeben, der PDS-Nachfolger besitzt in Bundestagsdebatten durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. Auch viele der Forderungen nach mehr sozialer Gerechtigkeit fallen bei manchem schlechter bestellten Arbeitnehmer oder Arbeitslosen mit Sicherheit auf fruchtbaren Boden. Allerdings bekomme ich immer eine Gänsehaut, wenn das Wort &quot;Verstaatlichung&quot; fällt. Banken verstaatlichen, Unternehmen verstaatlichen - alles in staatlicher Hand ist der Nährboden für ein autoritäres System, das wieder einmal alle Macht auf sich vereint. Das geht mir dann doch entschieden zu weit. Die Argumentation, dass Politiker verantwortlich damit umzugehen wüssten kann ich nicht wirklich glauben. Zum einen zeigen unsere aktuellen Politiker, dass sie schon mit ihrer derzeitigen Verantwortung nicht umgehen können, zum anderen hatte auch Erich Mielke &quot;&lt;em&gt;alle Menschen lieb&lt;/em&gt;&quot;, womit ich jetzt nicht auf die Linke als angebliche SED-Nachfolgerin hinaus will, sondern auf den vermeintlichen guten Willen von Politikern. &lt;br /&gt;
Das Vertrauen für eine derart drastische Form von Machtbesitz ist einfach nicht gegeben, was sich historisch durchaus begründen lässt.&lt;br /&gt;
Solange die Linke auf Hardcore-Sozialismus setzt, ist sie für mich persönlich nur mit äußerster Vorsicht zu genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Piratenpartei&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Tja, was soll ich über unseren politischen Nachwuchs sagen? Sie scheinen etwas zu unvorbereitet in der großen Politik gelandet zu sein und kommen deshalb momentan auch eher unbeholfen daher. Schlagzeilen machen sie eher durch interne Querelen, die dank Transparenz auch schnell in den Medien landen, als durch wirkliche politische Aktionen. &lt;br /&gt;
Die Affäre um den Bundestrojaner war eine Steilvorlage, die sie leider nahezu ungenutzt an sich vorbei gehen ließen. Was besonders traurig daran ist, ist die Tatsache, dass selbst ein kleiner Teil der Medien länger an dem Thema blieb, als unsere hoffnungsvolle Grundrechtspartei. &lt;br /&gt;
Was die Piraten noch lernen müssen ist der sinnvolle Umgang mit der Transparenz. Politische Beratungen und Diskussionen öffentlich zu machen ist durchaus sinnvoll und vorbildlich. Wenn aber Streitereien, die teilweise sogar privater Natur sind, öffentlich ausgetragen werden und dabei Worte fallen, die selbst einen Ronald Pofalla blass aussehen lassen stellt sich die Frage, ob diese Art der Transparenz der Arbeit nicht eher abträglich ist.&lt;br /&gt;
Die Piraten stehen momentan an einem Scheideweg: Entweder berappeln sie sich und nutzen ihre Chancen oder sie enden als zerstrittenes Minimalprodukt wie die FDP. An einer Bundesregierung beteiligt würde ich persönlich sie momentan lieber nicht sehen, dafür sind sie einfach noch zu unbedarft.&lt;br /&gt;
Aber die nächsten planmäßigen Wahlen sind ja erst in 2 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit:&lt;br /&gt;
Zum derzeitigen Zeitpunkt würde ich lieber sämtlichen Politikern mit einem großen Holzpaddel den Allerwertesten bläuen als ihnen meine Stimme zu geben. Und ich denke, mit dieser Einstellung stehe ich nicht alleine da. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 12:36:11 +0100</pubDate>
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<category>politik</category>

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    <title>Bürgerangst</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/291-Buergerangst.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Es ist was faul im Staate &lt;del&gt;Dänemark&lt;/del&gt; Deutschland. Es läuft ganz gewaltig schief in der Beziehung zwischen Politik und Bürger. Es riecht nach Angst, aber nicht nach der Angst des Bürgers vor der Politik, sondern nach der Angst der Politik vor dem eigenen Bürger.&lt;br /&gt;
Es ist keine „Terrorangst“ mehr, es ist eine „Bürgerangst“.&lt;br /&gt;
Das zeigt sich aktuell, mehr denn je, in den unsinnigen Maßnahmen, die unsere Politiker gegen den Normalbürger unternehmen.&lt;br /&gt;
Da werden Angestellte des öffentlichen Dienstes ausgespäht, weil sie politischen Skandalen auf der Spur sind und dabei nicht den Mund halten. Statt die sogenannte „Quellen-TKÜ“ gegen organisierte Schwerstkriminelle und Terroristen einzusetzen, wird sie unverhältnismäßig gegen Verdächtige eingesetzt, die man beim besten Willen nicht einmal der schweren oder organisierten Kriminalität zuordnen kann.&lt;br /&gt;
Da werden Antifa-Gruppen kriminalisiert, weil sie sich nicht nur gegen Nazis organisieren, sondern auch an Demonstrationen gegen die aktuelle Politik teilnehmen.&lt;br /&gt;
Und schließlich wird immer öfter mit übertriebener Gewaltanwendung gegen Demonstranten vorgegangen, die ihren Unmut über aktuelle politische Missstände Luft machen.&lt;br /&gt;
Im Gegenzug dafür lässt man Nazis weitestgehend freie Hand und es scheint, also ob der Anlass dafür die Tatsache ist, dass diese sich ihre Feindbilder in der Bevölkerung statt in der Politik suchen.&lt;br /&gt;
Das stinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Einwohner Deutschlands werden nach und nach wach. Es ist zwar noch ein schleichender Prozess, er macht sich aber bereits darin bemerkbar, dass die Teilnehmerzahl bei Demonstrationen wächst und langsam aber stetig immer mehr Bürger aus der Resignation erwachen und anfangen, für ihre Rechte aufzustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie antworten unsere Politiker?&lt;br /&gt;
Statt Ursachenforschung zu betreiben und mal darüber nachzudenken, ob sie ihrer Verpflichtung noch nachkommen, den Bürger zu vertreten und nicht die eigenen macht- und finanzbezogenen Interessen auszubauen und zu sichern, wird auf Überwachung und repressive Politik gegen den eigenen Wähler gesetzt. Einsicht und Lernfähigkeit scheinen eine völlige Fehlanzeige. Munter wird weiter am Bürger vorbei regiert. Auf Kritik wird, wenn überhaupt, bestenfalls mit der Androhung von Repressalien gedroht und der Wähler in die kriminelle Ecke geschoben. Eigene Fehler dagegen werden entweder vertuscht, verharmlost oder – mit Unterstützung der ultrapassiven Medien – einfach ausgesessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anti-Atomkraft-Demonstrationen, Demonstrationen gegen den Überwachungswahn und für Grundrechte, Demonstrationen gegen Lobbymauscheleien und Steuerverschwendung, Demonstrationen gegen den Einfluss der Finanzwirtschaft auf die Politik und sich eine schon jetzt abzeichnende Zunahme an Demonstrationen gegen den Rechtsradikalismus sollten unsere Politiker eigentlich nicht mehr ruhig schlafen lassen. Trotzdem – und das Wort „Trotz“ passt da besonders – ignorieren unsere „Volksvertreter“ das und hoffen, ihre Unfähigkeit, Bestechlichkeit und Ignoranz auch weiterhin durch poltern und drohen aussitzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist dumm.&lt;br /&gt;
Unsere Politiker können sich auf heiße Zeiten einstellen und damit meine ich nicht auf heiße Zeiten im Sinne des RAF-Terrors in den 70ern sondern an heiße Zeiten, was den zivilen Ungehorsam und die Zunahme an Demonstrationen angeht. Sie werden sich gar nicht mal so langfristig darüber Gedanken machen müssen, ob sie später in den Geschichtsbüchern als demokratische Volksvertreter verewigt werden wollen oder ob sie sich einreihen möchten in die Reihe undemokratischer, geld- und machtbesessener Autoritaristen, denen nur der eigene Vorteil naheliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schämen sollten sie sich allerdings jetzt schon...&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 11:20:09 +0100</pubDate>
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    <category>demokratie</category>
<category>demonstrationen</category>
<category>korruption</category>
<category>lobbyismus</category>
<category>überwachung</category>

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    <title>Selfowned by Bundestag</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/290-Selfowned-by-Bundestag.html</link>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Im Jahr 2001 ließ die damalige Bundesregierung eine Kinderserie namens &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?categorie=Politibongo&amp;amp;action=search&amp;amp;mask=search&amp;amp;contentArea=common&amp;amp;instance=m187&quot; title=&quot;Politibongo&quot;&gt;Politibongo&lt;/a&gt; produzieren, um Kindern die Demokratie, insbesondere die den deutschen Bundestag zu erklären. Mit einem Raumschiff landen dazu kleine Männchen im Reichstag, die eine neue Regierungsform für ihren Planeten suchen. Kurzum, sie bekommen die Demokratie und das Parlament erklärt und wollen das nun auf ihrem Planeten umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gestehe, ich habe diese Serie nie angeschaut, obwohl sie über die Mediathek des Bundestages einzusehen ist. Liegt eventuell daran, dass ich kein Kind bin. Aus unerfindlichen Gründen dachte ich jetzt, ich werfe einmal einen Blick hinein. &lt;br /&gt;
Die Serie ist ein Mix aus&lt;em&gt; &quot;so steht es geschrieben&quot;&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;&quot;so sollte es eigentlich sein&quot;&lt;/em&gt;. Ich schwankte während der ganzen Zeit zwischen amüsiertem Grinsen, ungläubigem Kopfschütteln und leichtem Ekel, weil den Kindern teilweise etwas vermittelt wird, was in der Praxis so nicht passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut lachen musste ich dann in Folge 12, als die kleinen Außerirdischen auf die Erde zurückkommen und sich darüber beschweren, dass ihre Demokratie irgendwie nicht richtig funktioniert und die Regierung macht, was sie will. Lachen musste ich, weil sie genau die Situation beschreiben, die wir aktuell unter Merkel erleben. Aber schaut es euch selbst an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&#039;s9y_typeset s9y_typeset_center&#039; style=&#039;text-align: center; margin: 0px auto 0px auto&#039;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Firma Merkel wohl weiß, wie schön sie da als Negativbeispiel beschrieben wird? &lt;img src=&quot;http://www.farlion.com/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 07 Nov 2011 09:32:46 +0100</pubDate>
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    <category>Bildung</category>
<category>Bundesregierung</category>
<category>bundestag</category>
<category>Demokratie</category>
<category>Kinder</category>

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    <title>Offener Brief an das Telegehirn</title>
    <link>http://www.farlion.com/archives/289-Offener-Brief-an-das-Telegehirn.html</link>
            <category>Interna</category>
            <category>Politisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Farlion)</author>
    <content:encoded>
    Sehr geehrtes Telegehirn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die in &lt;a href=&quot;http://telegehirn.wordpress.com/2011/11/06/offener-brief-an-farlion/&quot; title=&quot;Offener Brief des Telegehirns&quot;&gt;ihrem offenen Brief gegen mich&lt;/a&gt; erhobenen Vorwürfe sind haltlos und entbehren jeglicher Grundlage. Die von ihnen angeführten Informationen dieses Richard Gutjahr, dessen Wunsch anonym zu bleiben ich selbstverständlich achte, sind gänzlich falsch. Sie haben sich da mit einem vermeintlich technikaffinen, netzrelevanten und investigativen Journalisten ins Bett gelegt, der ihnen zukünftig noch den ein oder anderen digitalen Herpes bescheren wird.&lt;br /&gt;
Sie gehen eine fragwürdige Beziehung mit einem Mann ein, der nicht, wie wir normalen Menschen, eine Papierzeitung zum einpacken von Fisch verwendet, nein, &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://gutjahr.biz/blog/2011/11/zellstoff-junkie/&quot; title=&quot;Gutjahr liest Zeitung&quot;&gt;dieser Mann liest immer noch Zeitung auf Papier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;! Und auf eine solche Person stützen sie ihre Anschuldigungen? Schämen sie sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Sie werfen mir vor, durch ominöse Teledienstgeschäfte den kleinen Mann zu schädigen, um mich daran persönlich zu bereichern. Dabei habe ich das absolut nicht nötig. Immerhin betreibe ich ein &lt;a href=&quot;http://breakbone2000.stadt-tiefenbach.de/&quot; title=&quot;Breakbone2000&quot;&gt;weltweit agierendes Unternehmen&lt;/a&gt;, welches eben &lt;a href=&quot;http://breakbone2000.stadt-tiefenbach.de/pages/inkasso.html&quot; title=&quot;B2K Eigentumsumverteilung&quot;&gt;nicht nur den kleinen Mann ausnimmt&lt;/a&gt;, sondern sich auch an den Global Players der weltweiten Wirtschaft schadlos hält.&lt;br /&gt;
Ja, selbst aus den&lt;a href=&quot;http://breakbone2000.stadt-tiefenbach.de/archives/1-Griechenland-Inkassoverhandlungen-angelaufen.html&quot; title=&quot;Griechenland-Inkasso&quot;&gt; internationalen Staatskrisen schlage ich erfolgreich Profit&lt;/a&gt;, um dem normalen Bürger nicht mehr zu schaden, als unbedingt nötig ist. Dabei bleibt es nun mal nicht aus, dass man sich von Zeit zu Zeit auch schon mal mit dem &lt;a href=&quot;http://breakbone2000.stadt-tiefenbach.de/archives/2-We-own-99%25-die-Gegenbewegung-lebt!.html&quot; title=&quot;we own 99%&quot;&gt;Feind&lt;/a&gt; ins &lt;a href=&quot;http://breakbone2000.stadt-tiefenbach.de/pages/diskreditierung.html&quot; title=&quot;B2K Diskreditierung&quot;&gt;Bett legen&lt;/a&gt; muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses vermeintliche Fehlverhalten meinerseits wird aber mehr als aufgewogen durch mein soziales Engagement.&lt;br /&gt;
Alleine die Unterhaltung meines eigenen, &lt;a href=&quot;http://krankenhaus.stadt-tiefenbach.de/&quot; title=&quot;Krankenhaus am Rande des Wahnsinns&quot;&gt;preisgünstigen Krankenhauses&lt;/a&gt;, das für alle Bürger offen steht, spricht eine deutliche Sprache.&lt;br /&gt;
Aber damit nicht genug, schaffe ich zahlreiche Plätze in der&lt;a href=&quot;http://breakbone2000.stadt-tiefenbach.de/pages/b4kkindergarten.html&quot; title=&quot;B2K Kindergarten&quot;&gt; Kinderbetreung&lt;/a&gt; und entlaste damit zahlreiche Eltern. Ein von mir initiiertes &lt;a href=&quot;http://breakbone2000.stadt-tiefenbach.de/pages/schulprogramm.html&quot; title=&quot;B2K Schulprogramm&quot;&gt;Schulprogramm&lt;/a&gt; sorgt für eine Steigerung des Bildungsniveaus und bereitet die Kinder auf eine erfolgreiche Zukunft vor. &lt;br /&gt;
Viele dieser Kinder erhalten sogar die Chance auf eine&lt;a href=&quot;http://breakbone2000.stadt-tiefenbach.de/pages/ausbildung.html&quot; title=&quot;B2K Ausbildungsprogramm&quot;&gt; erfolgsorientierte Ausbildung&lt;/a&gt; mit dem Ziel, dem Staat und den Mitbürgern später das zu geben, was sie verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Praktiken, die sie mir in ihrem Brief vorwerfen entsprechen denen, eines halbgebildeten Proleten der unteren Einkommensschichten, dessen Verzweiflung ihn in solche Aktivitäten treibt. &lt;br /&gt;
Ich dagegen verfüge über die akademische Bildung einer der &lt;a href=&quot;http://www.uni-tiefenbach.de/&quot; title=&quot;Freigemauerte Universität Tiefenbach&quot;&gt;angesehensten Elite-Universitäten Deutschlands&lt;/a&gt;, an der bereits zahlreiche &lt;a href=&quot;http://www.uni-tiefenbach.de/pages/meinungsbildung.html&quot; title=&quot;Gezielte Meinungsbildung&quot;&gt;Personen&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;http://www.uni-tiefenbach.de/pages/geschichte.html&quot; title=&quot;Theoretisierte Geschichte&quot;&gt;Geschichte&lt;/a&gt; ihr Studium &lt;a href=&quot;http://www.uni-tiefenbach.de/pages/politologie.html&quot; title=&quot;Kultivierte Politologie&quot;&gt;absolvierten&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sehen, die von ihrem Informanten erhobenen Vorwürfe entbehren jeglicher Grundlage und meine Wohltaten machen jegliches eventuelle Fehlverhalten mehr als wett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht es dagegen bei ihnen aus. Sie profilieren sich hier als ungekrönter König der Gerechtigkeit des kleinen Mannes und verschweigen dabei völlig, dass sie selbst du den Global Players der internationalen Finanzwelt gehören. Ja, sie stehen schon länger unter Beobachtung und es wird Zeit, auch ihre menschenverachtenden Praktiken einmal zur Sprache zu bringen.&lt;br /&gt;
Während ich mich um menschliche Einzelschicksale kümmere, entvölkern sie ganze Landstriche, um Bodenspekulanten zu mehr Gewinn zu verhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurden sie während eines Unwetters in &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/politik/ausland/Dammbruch-in-den-USA-Haeuser-weggerissen_bid_34378.html&quot; title=&quot;Dammbruch in Wisconsin&quot;&gt;Wisconsin/USA&lt;/a&gt; dabei beobachtet, wie sie sich mit einer Säge an einem Damm zu schaffen machten. Der Dammbruch verwüstete mehrere Ortschaften und machte sie unbewohnbar. Die Fläche wird heute von einem großen amerikanischen Fast-Food-Unternehmen genutzt, an dem sie &lt;a href=&quot;http://www.finanzen.net/aktien/McDonalds-Aktie&quot; title=&quot;McDonalds Aktie&quot;&gt;erstaunlich viele Anteile halten&lt;/a&gt; sollen. &lt;br /&gt;
Als Island sich im Frühjahr diesen Jahres weigerte, weite Teile des Landes an einen ihrer Klienten zu verkaufen, beobachtete man sie dabei, wie sie über mehrere Tage mit einem Akku-Schlagbohrer Löcher rund um den Vulkan Eyjafjallajökull bohrten. &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/ausland/grimsvotn100.html&quot; title=&quot;Vulkanausbruch auf Island&quot;&gt;Dieser brach durch die künstlich erzeugte Perforation aus&lt;/a&gt; und sorgte dafür, dass hunderttausende von Menschen Europaweit auf Flughäfen festsaßen. Darunter zahlreiche Mütter mit ihren Kindern. &lt;strong&gt;Sie brachten unschuldige Kinder zum weinen, sie Unmensch!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber als ob das noch nicht genügen würde, nutzen sie jede andere Gelegenheit, um sich persönlich zu bereichern. Ja, sie scheuen noch nicht einmal davor zurück, sich als Pole auszugeben und zusammen &lt;a href=&quot;http://www.kleinezeitung.at/steiermark/bruckandermur/2861549/raub-notschlafstelle.story&quot; title=&quot;Obdachloser beraubt&quot;&gt;mit ihrem Privatsekretär in Österreich Obdachlose auszurauben&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Nicht einmal an Halloween konnten sie und ihr Kumpan sich zurückhalten. Mussten sie sich denn als Jugendliche verkleiden und in Zürich ausgerechnet&lt;a href=&quot;http://www.polizeinews.ch/Den+Kindern+Suessigkeiten+gestohlen/369883/detail.htm&quot; title=&quot;Kindern Süßigkeiten gestohlen&quot;&gt; kleinen Kindern die Süßigkeiten rauben&lt;/a&gt;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sie Saubermann, sie Muster an Anstand und Moral, in Deutschland lassen sie sich nichts zu schulden kommen. Hier pflegen sie ihr Image als Wohltäter der Geknechteten und Kritiker an Gier und Machtmissbrauch. Das tun sie aber auch nur, weil es kein anderes Land mehr gibt, welches sie im Ruhestand später noch beherbergen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Telegehirn, sie widern mich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Farlion A. Lunkwitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 06 Nov 2011 23:23:30 +0100</pubDate>
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