Originaltitel: Dawn of the Dead
Jahr: 1978
Regisseur: George A. Romero
Laufzeit: 141min
Genre: Horror/Action
Darsteller:
David Emge als Stephen Andrews
Ken Foree als Peter Washington
Gaylen Ross als Francine Parker
David Early als Mr. Berman
Scott H. Reiniger als Roger DeMarco
Tom Savini als Biker "Blades"
David Crawford als Dr. Foster
Richard France als Dr. Millard Rausch
Daniel Dietrich als Givens
Fred Baker als Polizeichef
James Baffico als Wooley
Handlung:
In Amerika erheben sich aus ungeklärter Ursache die Toten aus ihren Gräbern und fallen über die Lebenden her. Ein gemischtes Quartett junger Stadtmenschen flüchtet mit einem Hubschrauber auf's Land und baut sich ein riesiges Einkaufszentrum zur Festung aus. Doch droht Gefahr nicht nur von den menschenfressenden Zombies: Als ein vorbeiziehendes Rudel marodierender Biker auf die Insulaner aufmerksam wird, ist es mit der trügerischen Ruhe vorbei und der Überlebenskampf beginnt von neuem.
Meine Meinung: Absoluter Kult, leider nicht mehr in Deutschland. Wer das Original noch gesehen hat weiß, wovon ich spreche. Die meisten Fassungen, die auf dem deutschen Markt erschienen, wurden immer wieder wegen Gewalttätigkeit nach Paragraph 131 StGB verboten und aus dem Verkehr gezogen. Seit 2002 gibt es in Deutschland wieder zwei extrem geschnittene, nahezu identische "Langfassungen" von 141 Minuten. Leider befinden sich unter den herausgeschnittenen Szenen auch einige Schlüsselszenen, die sich auf die Entwicklung der Charaktere auswirkten. An dem Verbot ändert übrigens auch die Tatsache nichts, dass es mittlerweile wesentlich härtere Filme gibt, die zwar keine Jugendfreigabe besitzen, trotzdem aber frei käuflich sind.
Wer die Originalversion kennt, kann sich die Neufassung eventuell aus nostalgischen Gründen holen. Jüngere, die das Original nicht mehr kennen, sollten die Finger davon lassen, weil der geschnittene Film einfach keinen vernünftigen Handlungsfaden mehr hat.
Der Film wird zwar in der deutschen Version mit "Zombie 1" betitelt, ist allerdings der zweite Teil einer Tetralogie.
Einen Link auf Amazon erspar ich mir hier deshalb auch, verweise aber dafür auf den Wikipedia-Eintrag zu diesem Film, der sowohl die Geschichte des Films als auch das Zensurtamtam in Deutschland beschreibt.
Meine IMDB-Wertung bezieht sich auf das Original, das in einigen anderen europäischen Ländern übrigens noch erhältlich ist.
Samstag, 5. Mai 2007
Zombie (1)
The Rocky Horror Picture Show
Originaltitel: Rocky Horror Picture Show, The
Jahr: 1975
Regisseur: Jim Sharman
Laufzeit: 96min
Genre: Musikfilm/Musical
Darsteller:
Tim Curry als Doctor Frank N-Furter
Susan Sarandon als Janet Weiss
Barry Bostwick als Brad Majors
Peter Hinwood als Rocky
Richard O'Brien als Riff Raff
Pat Quinn als Magenta
Jonathan Adams als Dr. Everett Scott
Nell Campbell als Columbia
Meat Loaf als Eddie
Handlung:
Irres Kultmusical um den aufregenden außerirdischen Transvestiten Doctor Frank'N Furter und sein Geschöpf Rocky Horror, dass sich allerdings so ganz und gar nicht von der gleichgeschlechtlichen Liebe angezogen fühlt.
Meine Meinung: Ich bin wirklich kein Fan von Musicals, aber dieses Musical steht ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsfilme. Wer sich den Kult um dieses wirklich geniale Stück einmal live antun möchte, so richtig mit Beteiligung der Kinozuschauer, der sollte unbedingt mal in die Münchener Museum Lichtspiele gehen, wo der Film noch heute im Programm ist.
Wer sich dafür interessiert, kann auch bei Wikipedia interessantes nachlesen. Besonders interessant für Film- und Musikfans ist wohl, dass heute bekannte Stars wie Susan Sarandon, Tim Curry oder Meat Loaf erst durch dieses Musical international bekannt wurden.
Let's do the timewarp again!
The Rocky Horror Picture Show bei Amazon
Jahr: 1975
Regisseur: Jim Sharman
Laufzeit: 96min
Genre: Musikfilm/Musical
Darsteller:
Tim Curry als Doctor Frank N-Furter
Susan Sarandon als Janet Weiss
Barry Bostwick als Brad Majors
Peter Hinwood als Rocky
Richard O'Brien als Riff Raff
Pat Quinn als Magenta
Jonathan Adams als Dr. Everett Scott
Nell Campbell als Columbia
Meat Loaf als Eddie
Handlung:
Irres Kultmusical um den aufregenden außerirdischen Transvestiten Doctor Frank'N Furter und sein Geschöpf Rocky Horror, dass sich allerdings so ganz und gar nicht von der gleichgeschlechtlichen Liebe angezogen fühlt.
Meine Meinung: Ich bin wirklich kein Fan von Musicals, aber dieses Musical steht ganz oben auf der Liste meiner Lieblingsfilme. Wer sich den Kult um dieses wirklich geniale Stück einmal live antun möchte, so richtig mit Beteiligung der Kinozuschauer, der sollte unbedingt mal in die Münchener Museum Lichtspiele gehen, wo der Film noch heute im Programm ist.
Wer sich dafür interessiert, kann auch bei Wikipedia interessantes nachlesen. Besonders interessant für Film- und Musikfans ist wohl, dass heute bekannte Stars wie Susan Sarandon, Tim Curry oder Meat Loaf erst durch dieses Musical international bekannt wurden.
Let's do the timewarp again!
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Ben Hur
Originaltitel: Ben Hur
Jahr: 1959
Regisseur: William Wyler
Laufzeit: 214min
Genre: Historienfilm/Monumentalfilm
Darsteller:
Charlton Heston als Judah Ben Hur
Stephen Boyd als Messala
Jack Hawkins als Quintus Arrius
Haya Harareet als Esther
Hugh Griffith als Scheich Ilderim
Martha Scott als Miriam
Cathy O'Donnell als Tirzah
Finlay Currie als Balthasar
Handlung:
Anfang des 1. Jahrhunderts trifft der israelitische Prinz Ben Hur (Charlton Heston) seinen alten Freund Messala (Stephen Boyd), der es inzwischen zum römischen Tribun gebracht hat, in Jerusalem wieder. Doch die Freundschaft wird durch die verschiedenen politischen Ansichten der beiden getrübt. Die Lage spitzt sich zu, als Messala durch einen unglücklichen Zwischenfall fast getötet wird. Er gibt Ben Hur die Schuld und schickt ihn auf eine Galeere. Dort kämpft der unschuldig Verurteilte ums Überleben und schwört Rache.
Remake des Stummfilmklassikers von 1924/26, in dem die Tragödie der israelitischen Familie Hur und der Konflikt zwischen Ben Hur und dem römischen Tribun Messala geschildert wird. Höhepunkt des mit 11 Oscars ausgezeichneten Monumentalfilmes ist das berühmte Quadrigarennen.
Meine Meinung: Wenn man die religiösen Aspekte, die gegen Ende des Films noch integriert wurden, beiseite lässt, ist das ein wirklich genialer Monumentalfilm mit viel Action und einer typischen Heldenstory. Auf historische Präzision darf man allerdings, wie eigentlich in den meisten Monumentalfilmen, nicht hoffen. Eine ganze Menge Infos zu den Dreharbeiten, den Hintergründen und wie Charlton Heston richtig fies aufs Kreuz gelegt wurde, kann bei Wikipedia nachgelesen werden.
Jahr: 1959
Regisseur: William Wyler
Laufzeit: 214min
Genre: Historienfilm/Monumentalfilm
Darsteller:
Charlton Heston als Judah Ben Hur
Stephen Boyd als Messala
Jack Hawkins als Quintus Arrius
Haya Harareet als Esther
Hugh Griffith als Scheich Ilderim
Martha Scott als Miriam
Cathy O'Donnell als Tirzah
Finlay Currie als Balthasar
Handlung:
Anfang des 1. Jahrhunderts trifft der israelitische Prinz Ben Hur (Charlton Heston) seinen alten Freund Messala (Stephen Boyd), der es inzwischen zum römischen Tribun gebracht hat, in Jerusalem wieder. Doch die Freundschaft wird durch die verschiedenen politischen Ansichten der beiden getrübt. Die Lage spitzt sich zu, als Messala durch einen unglücklichen Zwischenfall fast getötet wird. Er gibt Ben Hur die Schuld und schickt ihn auf eine Galeere. Dort kämpft der unschuldig Verurteilte ums Überleben und schwört Rache.
Remake des Stummfilmklassikers von 1924/26, in dem die Tragödie der israelitischen Familie Hur und der Konflikt zwischen Ben Hur und dem römischen Tribun Messala geschildert wird. Höhepunkt des mit 11 Oscars ausgezeichneten Monumentalfilmes ist das berühmte Quadrigarennen.
Meine Meinung: Wenn man die religiösen Aspekte, die gegen Ende des Films noch integriert wurden, beiseite lässt, ist das ein wirklich genialer Monumentalfilm mit viel Action und einer typischen Heldenstory. Auf historische Präzision darf man allerdings, wie eigentlich in den meisten Monumentalfilmen, nicht hoffen. Eine ganze Menge Infos zu den Dreharbeiten, den Hintergründen und wie Charlton Heston richtig fies aufs Kreuz gelegt wurde, kann bei Wikipedia nachgelesen werden.
Kentucky Fried Movie
Originaltitel: Kentucky Fried Movie
Jahr: 1977
Regisseur: John Landis
Laufzeit: 80min
Genre: Komödie
Darsteller: Donald Sutherland, Henry Gibson, George Lazenby, Evan Kim, Bong Soo Han, Bill Bixby, David Zucker, Jerry Zucker, Jim Abrahams
Handlung:
Zwanzig Szenen aus Alltag, Kino, Werbung, Konsum, Freizeit, Medien. Ein Mann erprobt echtes "Gefühlskino". Eine Brünette versucht, einen orthodoxen Rabbi an eheliche Pflichten zu erinnern. Ein Spot zeigt, wie man mit fettiger Gesichtshaut von Pubertierenden die Ölkrise behebt. Trailer werben für Katastrophen- und Sexfilme und Blaxploitation-Thriller. Im Bruce-Lee-Stil kämpft sich ein Karatechamp durch Kung-Fu-Filme. Ein Paar liebt sich nach Schallplatte: Nach dem Vorspiel wird die Frau von einem Hünen aus dem Wandschrank entführt.
Meine Meinung: 30 Jahre alt aber immer noch das Beste, was das Kino je in Sachen Comedy hervorgebracht hat. Der Film dürfte aber nur begrenzt etwas für die Jüngeren sein, da sich doch recht viele Gags auf das amerikanische Kino, TV und die Moral der 70er beziehen.
Kentucky Fried Movie bei Amazon
Jahr: 1977
Regisseur: John Landis
Laufzeit: 80min
Genre: Komödie
Darsteller: Donald Sutherland, Henry Gibson, George Lazenby, Evan Kim, Bong Soo Han, Bill Bixby, David Zucker, Jerry Zucker, Jim Abrahams
Handlung:
Zwanzig Szenen aus Alltag, Kino, Werbung, Konsum, Freizeit, Medien. Ein Mann erprobt echtes "Gefühlskino". Eine Brünette versucht, einen orthodoxen Rabbi an eheliche Pflichten zu erinnern. Ein Spot zeigt, wie man mit fettiger Gesichtshaut von Pubertierenden die Ölkrise behebt. Trailer werben für Katastrophen- und Sexfilme und Blaxploitation-Thriller. Im Bruce-Lee-Stil kämpft sich ein Karatechamp durch Kung-Fu-Filme. Ein Paar liebt sich nach Schallplatte: Nach dem Vorspiel wird die Frau von einem Hünen aus dem Wandschrank entführt.
Meine Meinung: 30 Jahre alt aber immer noch das Beste, was das Kino je in Sachen Comedy hervorgebracht hat. Der Film dürfte aber nur begrenzt etwas für die Jüngeren sein, da sich doch recht viele Gags auf das amerikanische Kino, TV und die Moral der 70er beziehen.
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Freitag, 4. Mai 2007
Cast Away - Verschollen
Originaltitel: Cast Away
Jahr: 2000
Regisseur: Robert Zemeckis
Laufzeit: 138min
Genre: Abenteuer
Darsteller:
Tom Hanks als Chuck Noland
Helen Hunt als Kelly Frears
Nick Searcy als Stan
Christopher Noth als Jerry Lovett
Lari White als Bettina Peterson
Geoffrey Blake als Maynard Graham
Jenifer Lewis als Becca Twig
Michael Forest als Pilot Jack
Viveka Davis als Pilotin Gwen
Christopher Kriesa als Pilot Kevin
Handlung:
Als Controller der Transportfirma FedEx sorgt Chuck Noland dafür, dass der weltweite Zustellbetrieb reibungslos funktioniert. Entsprechend häufig ist er in alle Ecken der Erde unterwegs. Auf einer dieser Dienstreisen stürzt die Frachtmaschine mit Noland an Bord mitten über dem Pazifik während eines Unwetters ab. Mit letzter Kraft schleppt er sich auf ein entlegenes Eiland. Doch seine Freude, die Katastrophe überstanden zu haben, währt nur kurz: Noland ist der einzige Überlebende, und die Insel, auf die er sich gerettet hat, unbewohnt...
Meine Meinung: Ein gewohnt grandioser Tom Hanks, der für diesen Film zuerst etliche Kilo zu- und dann abnahm, um das entbehrungsreiche Leben auf der Insel realistisch drehen zu können. Besonders beeindruckend finde ich die Reaktion, als sein einziger Freund "Wilson", der Volleyball, über Bord des Floßes geht und er deshalb völlig verzweifelt. Ein klasse Film, der zeigt was aus einem Menschen werden kann, der in völliger Einsamkeit überleben muss.
Jahr: 2000
Regisseur: Robert Zemeckis
Laufzeit: 138min
Genre: Abenteuer
Darsteller:
Tom Hanks als Chuck Noland
Helen Hunt als Kelly Frears
Nick Searcy als Stan
Christopher Noth als Jerry Lovett
Lari White als Bettina Peterson
Geoffrey Blake als Maynard Graham
Jenifer Lewis als Becca Twig
Michael Forest als Pilot Jack
Viveka Davis als Pilotin Gwen
Christopher Kriesa als Pilot Kevin
Handlung:
Als Controller der Transportfirma FedEx sorgt Chuck Noland dafür, dass der weltweite Zustellbetrieb reibungslos funktioniert. Entsprechend häufig ist er in alle Ecken der Erde unterwegs. Auf einer dieser Dienstreisen stürzt die Frachtmaschine mit Noland an Bord mitten über dem Pazifik während eines Unwetters ab. Mit letzter Kraft schleppt er sich auf ein entlegenes Eiland. Doch seine Freude, die Katastrophe überstanden zu haben, währt nur kurz: Noland ist der einzige Überlebende, und die Insel, auf die er sich gerettet hat, unbewohnt...
Meine Meinung: Ein gewohnt grandioser Tom Hanks, der für diesen Film zuerst etliche Kilo zu- und dann abnahm, um das entbehrungsreiche Leben auf der Insel realistisch drehen zu können. Besonders beeindruckend finde ich die Reaktion, als sein einziger Freund "Wilson", der Volleyball, über Bord des Floßes geht und er deshalb völlig verzweifelt. Ein klasse Film, der zeigt was aus einem Menschen werden kann, der in völliger Einsamkeit überleben muss.
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