Die Bundeskanzlerin hat die Sommerpause eingeleitet und die Parteivorstände und der Bundestag ziehen sich in die unverdienten Ferien zurück, da trauen sich die Trolle der Politik wieder aus ihren landespolitischen Sommerlöchern, um uns mit abstrusen Gedankengängen und unsinnigen Ideen zu amüsieren. Zumeist kommen diese politischen Trolle aus den Reihen der Innen- und Justizminister und brauchen diese Zeit, um ihren erzkonservativen Überdruck endlich raus zu lassen und ihre 15 Minuten Ruhm zu ernten, die sie einmal im Jahr vielleicht erreichen können.
Den Auftakt macht in diesem Jahr die bayerische Justizministerin Beate Merk, die es tatsächlich schafft, den abstrusen Zusammenhang zwischen jugendlichen Sexualstraftätern und gewalthaltigen Computerspielen herzustellen. Dabei vergisst sie natürlich nicht, auch der FDP mächtig was auf die Mütze zu geben und ihr eine Mitschuld zu geben. Und das gerade einen Tag, nachdem die Bundeskanzlerin verkündete, die schwarz-gelben Streitereien wären Vergangenheit. Ob sie sich bereits freut, nach dem Urlaub erneut Schadensbegrenzung üben zu müssen?
Nach diesem gelungenen Auftakt des Sommertheaters bin ich schon auf weitere Protagonisten und Akte gespannt.
Als nächstes erwarte ich die großen und erfolgreichen Sommerlochfüller Beckstein und Schünemann, zunächst im Duett und dann eventuell wieder mit unterhaltsamen Soloeinlagen. Schade nur, dass sich selbst nach 6 Jahren fruchtloser Diskussion immer noch kein neues Sommerlochthema gefunden hat. Immer nur "die bösen Killerspiele" und "das böse Internet" macht mittlerweile selbst das Sommerloch langweilig.
Darum empfehle ich dieses Jahr mal das Thema: "Das böse Sommerloch muss weg - es verdirbt unsere Politiker".





Gestern schrieb ich noch darüber, dass jetzt wieder die landespolitischen Tunnelgräber aus ihren Sommerlöchern hervor kriechen, um uns mit allem möglichen Unfug zu beglücken. Nicht genug, wünschte ich mir mal ein anderes Thema, als der permanente Ruf nach
Aufgenommen: Jul 23, 19:09