Heute ist Tag 3 der Anti-Adblocker-Kampagne einiger Zeitungen. Ich habe bislang nichts darüber geschrieben. Mit Absicht. Ich wollte erstmal abwarten.
Dass die Reaktionen in Blogs und Social Networks nicht ausbleiben war abzusehen. Ich habe viele davon gelesen. Teilweise emotional, teilweise empört, teilweise sachlich. Was ich allerdings noch nicht gelesen habe, sind aussagekräftige Reaktionen der Verlage auf die Kritik, die gegen sie angeführt wird. Dabei ist die Kritik umfangreich und umfasst zahlreiche Punkte. Von nervigen Animationen, die Unruhe in die Seite bringen und beim Lesen stören, über quietschbunte, Augenschmerz verursachende Seitenhintergründe bis hin zu Werbung, die mitten im Text eingeblendet wird und den Lesefluss stört war wirklich alles vorhanden. Selbst der Sicherheitsaspekt wurde betont, nämlich die Tatsache, dass die Werbetreibenden den Lesern sogenannte Tracking- oder "Verfolger"-Cookies unterjubeln und die Zeitungen nicht explizit darauf hinweisen, bzw. das nicht unterbinden.
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